EINE WELT – EINE ZUKUNFT
Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung-
In der Nacht zum 1. Januar 2011 lebten auf der Erde 6.934.196.000 Menschen, und damit rund 80 Millionen Menschen mehr als im Vorjahr. Etwa Mitte 2011 wird die Weltbevölkerung die Sieben-Milliarden-Marke überschreiten und im Jahr 2025 acht Milliarden Menschen umfassen. Diese Zahlen gab die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zum Jahresende 2010 bekannt und beruft sich dabei auf Daten der Vereinten Nationen und des amerikanischen Population Reference Bureaus (PRB).
In Deutschlang leben hingegen nur noch ungefähr 81.545.000 Menschen, was einem jährlichen Bevölkerungsrückgang von bis zu einer halben Million Menschen entspricht. Deutschland schrumft und seine Einwohner werden immer älter. weiterlesen...

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Die neue staatliche Entwicklungsorganisation, die vermutlich den Namen “Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit” tragen wird, soll ihren Hauptsitz ausschließlich in Bonn haben. Das geht nach Angaben der Nachrichtenagentur epd aus den neuesten Plänen des Entwicklungsministeriums hervor.
Die neue Organisation soll ihre Arbeit nach dem Zusammenschluss von Deutscher Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Deutschem Entwicklungsdienst und der Weiterbildungsgesellschaft Inwent Anfang 2011 aufnehmen. Zwar müssten sich die kleineren Organisationen DED und InWEnt in den rechtlichen Rahmen der GTZ fügen, allerding scheint nun die Eschborner GTZ insgesamt nach Bonn umzuziehen, wo die anderen Institutionen und das Ministerium ihren Hauptsitz haben.
Minister Niebel will nach eigenen Angaben die Entwicklungshilfe durch die Reform effektiver machen. Kritiker wenden ein, dass sich bei Niebels Plänen der grundsätzlich gemeinnützige Gedanke der Entwicklungszusammenarbeit zukünftig den deutschen Unternehmensinteressen unterordnen werden müsse.

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Die Bundesregierung hat lange auf sich warten lassen. Nun hat sie zu Ostern heimlich still und leise ein Osterei versteckt, das bereits vor fast zwei Jahren gelegt wurde. Ende März 2010 erschien der Rüstungsexportbericht 2008, und er ist dem Anlass entsprechend schwer auffindbar auf den Unterseiten des BMWi abgelegt. Wer keine Lust hat, lange zu suchen, findet hier den Link zum Download des Rüstungsexportberichts 2008 (PDF).
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In der Tat enthält der Bericht allerhand aufschlussreiche Informationen, wenngleich die späte Veröffentlichung nicht gerade ein Zeichen für umfassende Transparenzbemühungen ist. weiterlesen...

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Nach den heute vorgelegten Schätzungen der OECD wird Deutschland sein Versprechen, 2010 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklung aufzuwenden, nicht erfüllen. Die Entwicklungsorganisationen Welthungerhilfe und terre des hommes kritisieren den deutschen Wortbruch als skandalös. Sie sehen sich in ihrer bereits zuvor formulierten Kritik bestätigt (siehe Bericht “Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe”), dass Deutschland zwar in seinem Haushaltsentwurf für 2010 geringfügige Steigerungen vorsieht, aber seinen Verpflichtungen aus den Vorjahren nicht nachkommt. Alleine zur Deckung der deutschen Verpflichtungen aus dem ODA-Stufenplan der EU seien 2010 und in den Folgejahren jeweils etwa 1,7 Milliarden Euro zusätzlich nötig.

Quelle: OECD / DAC
2005, hatten sich 15 Länder der Europäischen Union verpflichtet, 2010 mindestens 0,51% des BNE für die Entwicklungshilfe aufzuwenden. weiterlesen...

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Kinder und junge Erwachsene sind besonders betroffen
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat an diesem Mittwoch bedenkliche Zahlen vorgelegt. Die Autoren Markus M. Grabka und Joachim R. Frick sprechen in ihrer aktuellen Erhebung von rund 11,5 Millionen Deutschen die im Jahr 2008 in Armut lebten. Das entspricht gut 14 Prozent der Gesamtbevölkerung und rund einem Drittel mehr als zehn Jahre zuvor. weiterlesen...

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