EINE WELT – EINE ZUKUNFT

Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung
  • Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel verteidigte am Freitag, 19.02.2010, in einem Interview im Deutschlandfunk, die Personalpolitik in seinem Haus. Er habe Stellen mit kompetenten und geeigneten Mitarbeitern besetzt und dabei nicht auf das Parteibuch geachtet. Es komme außerdem nicht zu einer Militarisierung der Entwicklungspolitik, die einige Kritiker ihm vorwerfen und einige Hilfsorganisationen befürchten. Die neuerliche Ernennung von Friedel Eggelmeyer, einem ehemaligen Oberst der Bundeswehr, zum Leiter der Abteilung 03 des BMZ und damit zuständig für  Nordafrika, Nahost und Afghanistan, sei vielmehr ein Zeichen dafür, dass das Ministerium breiter aufgestellt sei. Insbesondere in Afghanistan, “dort wo die Bundeswehr Verantwortung für die Sicherheit trägt”, sei es “sehr klug, wenn man die gemeinsame Sprache spricht.” weiterlesen...

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  • Nach den heute vorgelegten Schätzungen der OECD wird Deutschland sein Versprechen, 2010 0,51 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für Entwicklung aufzuwenden, nicht erfüllen. Die Entwicklungsorganisationen Welthungerhilfe und terre des hommes kritisieren den deutschen Wortbruch als skandalös. Sie sehen sich in ihrer bereits zuvor formulierten Kritik bestätigt (siehe Bericht “Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe”), dass Deutschland zwar in seinem Haushaltsentwurf für 2010 geringfügige Steigerungen vorsieht, aber seinen Verpflichtungen aus den Vorjahren nicht nachkommt. Alleine zur Deckung der deutschen Verpflichtungen aus dem ODA-Stufenplan der EU seien 2010 und in den Folgejahren jeweils etwa 1,7 Milliarden Euro zusätzlich nötig.

    Quelle: OECD / DAC

    2005, hatten sich 15 Länder der Europäischen Union verpflichtet, 2010 mindestens 0,51% des BNE für die Entwicklungshilfe aufzuwenden. weiterlesen...

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  • Mehr als Almosen – neue Ansätze der Entwicklungszusammenarbeit

    Mittwoch, 24. Februar 2010, 18:00 – 19:30
    GIGA German Institute of Global and Area Studies, Neuer Jungfernstieg 21, 20354 Hamburg, Raum 519

    Die Entwicklungspolitik ist in der Diskussion: Dirk Niebel, der neue Minister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, hat eine stärkere Einbindung der deutschen Wirtschaft in die Entwicklungszusammenarbeit angekündigt und ist vor allem bei der Budgethilfe, also Überweisungen an Staatshaushalte von Entwicklungsländern, skeptisch. weiterlesen...

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  • Apocalypse now oder nachhaltiges Bruttosozialglück!?

    Gute Ideen für stürmische Zeiten

    Das Eine Welt Netz NRW lädt alle Interessierten zur 14. Eine-Welt- Landeskonferenz vom 5. März 2010, 17.30 Uhr bis 6. März 2010, 17.30 Uhr, in die Festhalle Solingen-Ohligs ein. Kooperationspartner der Konferenz sind das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und das UNEP/Wuppertal Institut Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP).

    Die Konferenz wird zuerst eine Bestandsaufnahme liefern: Wurden die Chancen ergriffen für ein krisensicheres Finanzsystem, für verlässlichen Klimaschutz und die Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele? weiterlesen...

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  • Das DIE wurde 1964 als gemeinnützige GmbH in Berlin gegründet und hat seit 2000 seinen Sitz in Bonn. Seine Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland und das Land Nordrhein-Westfalen. Grundlage seiner Arbeit ist die wissenschaftliche Unabhängigkeit des Instituts. Das DIE forscht zu folgenden Themen der Entwicklungspolitik:

    • Bi- und multilaterale Entwicklungspolitik
    • Wettbewerbsfähigkeit und soziale Entwicklung
    • Governance, Staatlichkeit, Sicherheit
    • Umweltpolitik und Ressourcenmanagement
    • Weltwirtschaft und Entwicklungsfinanzierung

    Die Forschung des DIE ist theoriegeleitet, interdisziplinär, empirisch gestützt und anwendungsorientiert. Forschung und Ausbildung finden zu großen Teilen in Entwicklungsländern statt. Das DIE wird zu den führenden Denkfabriken weltweit sowie zu den Top 10 der entwicklungspolitischen Denkfabriken gerechnet.

    Am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik arbeiten rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon zwei Drittel im wissenschaftlichen Stab. Das Institut wird von Prof. Dr. Dirk Messner als Direktor geleitet.

    www.die-gdi.de

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  • Das GIGA German Institute of Global and Area Studies/Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien ist eine deutsche Forschungseinrichtung mit Sitz in der Hamburger Neustadt. Die Aufgabe des GIGA ist in erster Linie Forschung und darüberhinaus Nachwuchsförderung, Beratung und Wissenstransfer.

    Das Institut versteht sich als Denkfabrik für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Es ging nach einem Restrukturierungsprozess im Jahr 2006 aus dem 1964 gegründeten Deutschen Übersee-Institut hervor. Das GIGA ist die größte deutsche und eine der größten europäischen Forschungseinrichtungen für Area Studies und Comparative Area Studies mit rund 50 Wissenschaftler(inne)n.

    www.giga-hamburg.de

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  • In einem Beitrag für Spiegel Online (11.01.2008) nimmt Autor Gordon Repinski die seit Jahren bemängelte Doppelverwaltung der deutschen EZ unter die Lupe, die sich nur durch “parteipolitisches Gerangel um Posten und Positionen” erklären lässt. Der Autor prophezeit Anfang 2008, dass “die Idee einer auch nach außen hin sichtbar einheitlichen deutschen Entwicklungspolitik in Form einer Entwicklungsagentur wohl auf Jahre nicht mehr durchsetzbar (sei).”

    “Doppelte Verwaltung, verschwendete Steuergelder. Die deutsche Entwicklungshilfe gönnt sich mit dem Nebeneinander zweier Förderorganisationen beispiellose Ineffizienz – im Namen der Armutsbekämpfung. Nun werden die Pläne zur Zusammenlegung begraben. Verlierer sind die Steuerzahler. mehr…

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  • Das Portal Globales Lernen der Eine Welt Internet Konferenz (EWIK) ist ein Zusammenschluss von mehr als 50 Organisationen und Institutionen, die über das Internet Angebote zur entwicklungsbezogenen Bildung zur Verfügung stellen

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  • Entwicklungspolitik Online liefert Nachrichten, Hintergrundberichte und Analysen zu entwicklungs- und umweltpolitischen Themen und nimmt dabei vor allem den “Süden” in den Fokus. Die zugehörige Jobbörse epojobs.de bietet Stellenausschreibungen für Entwicklungsexperten und -helfer im deutschsprachigen Raum.

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