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	<title>EINE WELT - EINE ZUKUNFT &#187; Entwicklungspolitik</title>
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		<title>Weltwasserwoche 2011: Wasser in einer urbanisierten Welt</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 14:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KRDK</dc:creator>
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Die diesjährige Weltwasserwoche in Stockholm beschäftigt sich unter dem Titel „Responding to Global Changes – Water in an Urbanising World“ mit dem Zusammenhang zwischen der weltweit fortschreitenden Verstädterung und dem  Umgang mit Wasser.
Prognosen zufolge werden bereits im Jahr 2050 zwei Drittel aller Menschen weltweit in Städten leben. Dieser Trend stellt schon heute die städtische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://blip.tv/play/h7wEgs%2BQCQI.html" width="550" height="468" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://a.blip.tv/api.swf#h7wEgs+QCQI" style="display:none"></embed></p>
<p>Die diesjährige Weltwasserwoche in Stockholm beschäftigt sich unter dem Titel „Responding to Global Changes – Water in an Urbanising World“ mit dem Zusammenhang zwischen der weltweit fortschreitenden Verstädterung und dem  Umgang mit Wasser.</p>
<p>Prognosen zufolge werden bereits im Jahr 2050 zwei Drittel aller Menschen weltweit in Städten leben. Dieser Trend stellt schon heute die städtische Infrastruktur vor enorme Herausforderungen im Trink- und Abwassermanagement: Wie viel „sauberes“ Trinkwasser benötigt eine Mega-City? Reichen die Selbstreinigungskräfte der Wasserkreisläufe aus? Drohen Wassersysteme zu kippen? Wie umgehen mit Keimen, Chemikalien und Metallen? Wie ist für alle Einwohner ein angemessenem Zugang zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen sicherzustellen.</p>
<p>In Mexiko-Stadt führt die Übernutzung der Grundwasserreserven  bereits zu einem stetigen Absinken der Metropole von bis zu 40 Zentimetern im Jahr. Viele Flüsse in Buenos Aires sind heute nicht mehr viel mehr als eine &#8220;öffentliche Kloake&#8221;, und im indischen Kalkutta hat die Arsenkonzentration im Grundwasser durch fäkale Verschmutzung zu einer dramatischen Gesundheitsbelastung der Bevölkerung geführt.</p>
<p>Martin Geiger, Leiter des Fachbereichs Süßwasser beim WWF Deutschland betont: „Der nachhaltige Umgang mit der Ressource Wasser durch Industrie und Landwirtschaft, aber auch durch die Verbraucher, wird für die Zukunftsfähigkeit und die Lebensqualität  in den urbanen Ballungsräumen mitentscheidend sein“. „Abwasser-Konzepte und eine effektive Reinigung, sowie der Schutz und die Renaturierung von Seen, Flüssen, Feuchtgebieten oder Grundwasser, die unsere Versorgungssicherheit garantieren, sind ebenfalls notwendig.“</p>
<p>Für die Zukunftsfähigkeit von Metropolen ist ein konstanter Zugang zu sauberem Trinkwasser, angemessenen sanitären Einrichtungen und Kläranlagen demnach unerlässlich. „Ökosysteme, die Grund- und Oberflächenwasser liefern, müssen geschützt und wiederhergestellt werden und um den Wasserverbrauch zu reduzieren, ist eine Verbesserung der Leitungsnetze sowie ein effektives und nachhaltiges Abwassermanagement ausschlaggebend&#8221;, so Geiger. Grüne Infrastruktur und low-impact Entwicklung, wie Regengärten, Wasserauffangsysteme (Regentonnen und Zisternen) oder urbane Landwirtschaft müssten im Rahmen der Stadtplanung viel stärker berücksichtigt werden.</p>
<p><a href="http://www.worldwaterweek.org/">http://www.worldwaterweek.org/</a></p>
<p><a href="http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/WWF_Big%20Cities_Big%20Water_Big%20Challenges.pdf">WWF-Studie &#8220;Big Cities. Big Water. Big Challenges</a>
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		<title>Oxfam fordert grundlegenden Wandel des globalen Nahrungsmittelsystems</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 14:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KRDK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
In einer von Oxfam in Auftrag gegebenen Studie mit dem Titel &#8220;Aufbruch in ein neues Zeitalter&#8221;, die am Dienstag in Berlin  veröffentlicht wurde, verweist die Nichtregierungsorganisation auf die dringende Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels im globalen Nahrungsmittelsystem &#8211; hin zu einer zukunftsfähigen  Landwirtschaft, einem neuen ökologischen Zeitalter und mehr  Verteilungsgerechtigkeit bei Nahrungsmitteln. &#8220;Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/MM89WeW-_EY?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
In einer von Oxfam in Auftrag gegebenen Studie mit dem Titel &#8220;Aufbruch in ein neues Zeitalter&#8221;, die am Dienstag in <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a>  veröffentlicht wurde, verweist die Nichtregierungsorganisation auf die dringende Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels im globalen Nahrungsmittelsystem &#8211; hin zu einer zukunftsfähigen  Landwirtschaft, einem neuen ökologischen Zeitalter und mehr  Verteilungsgerechtigkeit bei Nahrungsmitteln. &#8220;Wir befinden uns auf Kollisionskurs mit dem ökologischen System. Unsere   Art und Weise, zu produzieren und zu konsumieren, sprengt die   ökologischen Grenzen unseres Planeten und treibt immer mehr Menschen in   den Hunger&#8221;, erklärt Marita Wiggerthale, Agrarexpertin der Organisation.</p>
<p>Der Studie zufolge könnten die Weltmarktpreise für Nahrungsmittel im Vergleich zu 2010, insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels, bis zum Jahr 2030 um bis  zu 180 Prozent steigen. &#8220;Wenn jetzt nicht umgehend und entschlossen das Ernährungssystem von  Grund auf geändert wird, steigt die Zahl der hungernden Männer, Frauen  und Kinder in den nächsten Jahrzehnten um hunderte Millionen&#8221;, warnt  Wiggerthale. &#8220;Die Regierungen haben viel zu lange die Interessen von  Konzernen und mächtigen Eliten über die Bedürfnisse von uns sieben  Milliarden Menschen gestellt, die die Nahrungsmittel produzieren und  konsumieren. Oxfam fordert die G20-Staats- und Regierungschefs auf, den  dringend notwendigen Startschuss für den Aufbruch in ein neues  Ernährungszeitalter zu geben.</p>
<p>Oxfams Forderungen:</p>
<ul>
<li>G-20: Die Staats- und  Regierungschefs müssen die extremen Preissprünge reduzieren, indem sie  die Transparenz auf den Agrar- und Warenterminmärkten verbessern,  Nahrungsmittelreserven bilden, Finanzspekulation regulieren, die  Förderung des Biosprits beenden und innovative Mechanismen zur  Klimafinanzierung einführen.</li>
<li>Klimakonferenz in Durban: Der neue Globale Klimafonds muss funktionsfähig gestaltet und finanziell gut ausgestattet werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>UN-Welternährungsausschuss:  Die Mitglieder müssen erstens robuste freiwillige Leitlinien für den  verantwortlichen Zugang zu Land und anderen natürlichen Ressourcen  verabschieden und Landgrabbing verhindern helfen. Und zweitens einen  Aktionsplan vereinbaren, um die Preisschwankungen anzugehen und  Nahrungsmittelkrisen zu verhindern.</li>
<li>Nahrungsmittelkonvention:  Die Geberländer sollten in Zukunft im Fall von Nahrungsmittelkrisen eine  zuverlässige, schnelle und angemessene Hilfe gewährleisten und diese  dem Zugriff mächtiger Interessengruppen entziehen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Zukunftsfähige  Landwirtschaft: Jede Regierung muss Maßnahmen im eigenen Land  ergreifen, um den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft  möglich zu machen: Hunger reduzieren, indem Frauen gleichberechtigt  Zugang zu Land und anderen Ressourcen erhalten, eine ökologische  landwirtschaftliche Entwicklung fördern, Beschäftigung für arme Menschen  schaffen, Krisen bewältigen durch Klimaanpassung, soziale  Sicherungssysteme und Katastrophenschutz</li>
</ul>
<p>Flankiert wird der Bericht durch den Start der neuen internationalen Kampagne &#8220;Mahlzeit!&#8221;, die auf das marode weltweite Ernährungssystem aufmerksam machen soll.</p>
<p>Website der Kampagne &#8220;Mahlzeit!&#8221;: <a href="http://www.oxfam.de/Mahlzeit">www.oxfam.de/Mahlzeit</a></p>
<p>Deutsche Kurzfassung des Berichts &#8220;Aufbruch in ein neues Zeitalter&#8221;: <a title="Kurzfassung: Aufbruch in ein neues Zeitalter" href="http://www.oxfam.de/mahlzeit/aufbruch-neues-zeitalter">www.oxfam.de/mahlzeit/aufbruch-neues-zeitalter</a></p>
<p>Englische Vollversion des Berichts: <a title="Bericht Aufbruch in ein neues Zeitalter" href="http://www.oxfam.de/mahlzeit/report">www.oxfam.de/mahlzeit/report</a></p>
<p>Zahlen und Fakten zum Download: <a title="Zahlen und Fakten" href="http://www.oxfam.de/mahlzeit/zahlen-fakten">www.oxfam.de/mahlzeit/zahlen-fakten</a></p>
<p>Bildmaterial und Zitate aus Malawi: <a href="http://www.oxfam.de/mahlzeit/malawi-bilder-zitate">www.oxfam.de/mahlzeit/malawi-bilder-zitate</a>
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		<title>Korruptionssichere Klimapolitik</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 07:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KRDK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland hat gestern in Berlin ihren jährlichen globalen Korruptions-Bericht vorgelegt. In Zusammenarbeit mit der deutschen Nichtregierungsorganisation Germanwatch beschäftigt sich der Bericht mit dem Schwerpunktthema Klimawandel. Verschiedene Aspekte wie Emissionshandel, Anpassungsmaßnahmen oder Abholzung werden analysiert, um zu erörtern wie Vertrauen und Integrität in den Maßnahmen der Klimapolitik gesichert werden können.
&#8220;Wir müssen unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Globaler Korruptions-Bericht" src="http://www.transparency.org/var/portal/storage/images/media/images/gcr_20105/972221-1-eng-GB/gcr_2010.jpg" alt="" width="154" height="216" />Die Antikorruptionsorganisation <a href="http://www.transparency.de" target="_blank">Transparency International Deutschland</a> hat gestern in <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a> ihren jährlichen globalen Korruptions-Bericht vorgelegt. In Zusammenarbeit mit der deutschen Nichtregierungsorganisation <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank">Germanwatch</a> beschäftigt sich der Bericht mit dem Schwerpunktthema<strong> </strong><a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/klimawandel/">Klimawandel</a>. Verschiedene Aspekte wie Emissionshandel, Anpassungsmaßnahmen oder Abholzung werden analysiert, um zu erörtern wie Vertrauen und Integrität in den Maßnahmen der Klimapolitik gesichert werden können.</p>
<p>&#8220;Wir müssen unser Klima schützen, aber wir müssen auch Glaubwürdigkeit und die Investitionen in den Klimaschutz schützen, damit sie vollumfänglich Wirkung zeigen können&#8221;, sagte Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland. &#8220;Verlässliche und transparente Verfahren zur Kontrolle der Finanzflüsse sowie die Überprüfung und Einhaltung von Verpflichtungen sind notwendig, um auf Dauer die Akzeptanz der Gesellschaft,Verbraucher und Steuerzahler für den notwendigen Übergang zu erhalten.&#8221;</p>
<p>Die Regierungen der Industrieländer beabsichtigen, die Finanzierung für Klimaschutzmaßnahmen bis zum Jahr 2020 um bis zu 100 Mrd. US-Dollar jährlich zu erhöhen. Viele der Gelder werden dabei in Länder fließen, die im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency auf den hinteren Plätzen rangieren.</p>
<p>Insbesondere Mittel für Anpassungsmaßnahmen werden meist für Infrastrukturprojekte genutzt. Diese gelten als besonders korruptionsanfällig.</p>
<p>In Hinblick auf den Ende des Jahres anstehenden <a href="http://http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Klimakonferenz" target="_blank">UN-Klimagipfel</a> im südafrikanischen Durban kommentiert Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch: &#8220;Entscheidend sind die Integrität und das Vertrauen in die Mechanismen und die Finanzierung der dringend erforderlichen neuen globalen Klimaarchitektur. Insofern wäre Korruption eine erhebliche Gefährdung für die Einhaltung des in Cancun von der Weltgemeinschaft beschlossenen 2-Grad-Limits&#8221;.</p>
<p>Um eine bessere Verzahnung von Klimaschutzpolitik und Antikorruptionsmaßnahmen zu gewährleisten fordern Transparency Deutschland und Germanwatch im Einzelnen:</p>
<p><strong>1) Berichtswesen:</strong> Ein transparentes Berichtswesen in Deutschland und in der EU über Höhe, Umfang und Verwendung deutscher Finanzbeiträge in bilateralen, multilateralen und sonstigen Finanzmechanismen für Maßnahmen der Treibhausgasreduktion sowie der Anpassung ist notwendig. Auch auf der UNFCCC-Ebene muss ein transparentes Register aufgebaut werden, bei dem auch Entwicklungsländer berichten, was sie als Klimafinanzierung empfangen haben.</p>
<p><strong>2) unabhängige Sachverständige:</strong> Ein Höchstmaß an Unabhängigkeit der Sachverständigen, die Maßnahmen, insbesondere im Rahmen des &#8220;Clean Development Mechanismus&#8221; zertifizieren, muss sichergestellt werden. Notwendig ist hierfür eine unabhängige Finanzierung der Sachverständigen aus einem Fonds, in den Projektbetreiber einzahlen, anstelle der bestehenden, direkten Bezahlung durch die Projektantragsteller.</p>
<p><strong>3) betrugssicheres Emissionshandelssystem:</strong> Der Schutz der Konten und der Transaktionen des Europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS) gegen Umsatzsteuerbetrug, Phishing, Diebstahl von Emissionsrechten sowie Geldwäsche muss erhöht werden. Die Kontoeröffnung und -führung sowie der Handel mit Emissionszertifikaten sollte europaweit wirksamer kontrolliert werden.</p>
<p><strong>4) Internationale Regeln zur Rohstoffgewinnung: </strong>Die Bundesregierung sollte sich auf internationaler Ebene dafür einsetzen, einer neuen Form von Kolonialismus einen Riegel vorzuschieben. Im Blickpunkt stehen Verträge von Unternehmen mit nicht selten korrupten Regierungen zur Sicherung großer Landflächen in der Dritten Welt, für den Anbau von Ölpflanzen, zur Abholzung von Wäldern sowie für den Abbau wichtiger Mineralien, wie z.B. Lithium. Im Rahmen des sogenannten Dodd-Frank Gesetzes wird in den USA zukünftig eine Offenlegung von Zahlungen beim Rohstoffabbau verlangt. Die Bundesregierung sollte auf EU-Ebene auf vergleichbare Standards drängen. Zudem sollte sie eine Initiative Frankreichs beim nächsten G 20-Gipfel unterstützen, die auf eine Mitgliedschaft aller G 20-Länder in der &#8220;Extractive Industries Transparency Initiative&#8221;- EITI &#8211; zielt.</p>
<p><strong>5) Integritätsvorkehrungen beim vieldiskutierten Desertec-Projekt:</strong> Vorkehrungen zur Vermeidung von Korruption und Bereicherung einzelner Akteure in der Region sind dringend notwendig. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland: &#8221; Ich empfehle dem Desertec-Konsortium, sich einmal genau die von Transparency International durch Integritätspakte abgesicherten Großprojekte anzuschauen. Wir brauchen bei Infrastrukturvorhaben in dieser Größenordnung in gleicher Weise hohe Transparenz, eine Einbeziehung der Zivilgesellschaft und Verträge und Preise, die über Wettbewerb zustande kommen.&#8221;</p>
<p><strong>6) Transparenz von Lobbyeinfluss beim Klimaschutz:</strong> Die Einbeziehung der Industrietreibhausgase HCFC 23 und N2O in den Clean Development Mechanismus muss beendet werden, u.a. durch Kontrolle und Offenlegung des Lobbyeinflusses von Wirtschaftskreisen in Brüssel. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland: &#8220;Die Industrie konnte, offensichtlich mit hohem Lobbydruck, die Anrechenbarkeit von HCFC 23 CER &#8211; Emissions-reduktionsrechten auf die Emissionsreduktionsverpflichtung im Rahmen des EU-ETS verlängern. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig eine wirksame Kontrolle und Offenlegung des Lobbyeinflusses in Brüssel ist. Das verpflichtende Lobbyregister für den Zugang zum Europäischen Parlament und zur EU-Kommission muss endlich Wirklichkeit werden.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.transparency.de/" target="_blank">www.transparency.de</a></li>
<li><a href="http://www.germanwatch.org/" target="_blank">www.germanwatch.org</a></li>
<li><a href="http://www.transparency.org/publications/gcr/gcr_climate_change2#Full" target="_blank">Global Corruption Report 2010</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.germanwatch.org/" target="_blank"><br />
</a>
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		<title>Überhitzte Weltagrarmärkte und die Gefahr einer akuten globalen Nahrungsmittelkrise.</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Mar 2011 15:59:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KRDK</dc:creator>
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Die Zahl hungernder Menschen ist weiterhin unakzeptal hoch. Die aktuellen Zahlen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) von September 2010 untermauern das Ausmaß der globalen Ernährungskrise: 2010 hungerten weltweit etwa 925 Millionen Menschen. Über Drei Viertel der Hungernden leben in ländlichen Gebieten, der Großteil sind Kinder.
Neben strukturellen Faktoren liegt ein wesentlicher und verschärfender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" src="http://typo3.fao.org/fileadmin/templates/hunger_portal/img/main_en_2010.jpg" alt="" width="596" height="408" /></p>
<p>Die Zahl hungernder Menschen ist weiterhin unakzeptal hoch. Die aktuellen Zahlen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) von September 2010 untermauern das Ausmaß der globalen Ernährungskrise: 2010 hungerten weltweit etwa 925 Millionen Menschen. Über Drei Viertel der Hungernden leben in ländlichen Gebieten, der Großteil sind Kinder.</p>
<p>Neben strukturellen Faktoren liegt ein wesentlicher und verschärfender Faktor für die Krise in den steigenden Preisen für Lebensmittel. Die Preissteigerungen für Grundnahrungsmittel wirken sich dabei besonders fatal auf die von Nahrungsmittelimporten abhängigen Entwicklungsländer aus. Die zunehmende Volatilität von Nahrungsmittel- und Agrarpreisen bedroht dabei akut die Ernährungssicherheit von Millionen verwundbarer Haushalte. In den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt (LDCs) machen die Ausgaben für Nahrungsmittel häufig 60 bis 80 Prozent des verfügbaren Einkommens aus, während sie in den meisten Industrieländern durchschnittlich mit etwa 10 bis 20 Prozent des Einkommens zu buchen schlagen.</p>
<p>Seit der letzten Zuspitzung der Nahrungsmittelpreiskrise 2007/2008 wurden die starken Schwankungen an den internationalen Agrarrohstoffmärkten zwar verstärkt diskutiert, geändert hat sich seitdem allerdings wenig. Vielmehr sind die Weltmarktpreise für wichtige Grundnahrungmittel in den letzten Monaten wieder dramatisch angestiegen. Im Januar erreichte der Preisindex für Lebensmittel der FAO ein noch nie dagewesenes Rekordniveau. Mais beispielsweise liegt mit durchschnittlich 263 US-Dollar pro Tonne nur sechs Prozent unter dem bisherigen Höchstwert von Juni 2008.</p>
<p>Zwar ist der aktuelle Preisanstieg auch auf wetterbedingte Ernteverluste, wie etwa bei Weizen, und einem steigenden Einsatzes von Mais für Biosprit zu erklären, die aktuell extremen Preisausschläge sind allerdings nach Ansicht vieler Beobachter nicht hinreichend durch realwirtschaftliche Marktdaten zu erklären. Somit rückt vermehrt die die Rolle von Spekulationen mit Agrarrohstoffen ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Diese werden durch die zunehmende Deregulierung des Warenterminhandels immer attraktiver. So liegen beispielsweise die Lagerbestände bei Weizen, trotz Ernteausfällen, mit 177 Mio. t über dem Niveau von 2002/03. Auch bei Mais sind die Lagerbestände trotz eines höheren US-Verbrauchs durch Biosprit genauso hoch wie im Jahr 2002/03.</p>
<p>Um das Problem stark schwankender Preise und einer exzessiven Nahrungsmittelspekulationen anzugehen, ist eine Regulierung der Agrarrohstoffmärkte unumgänglich. Derzeit berät die sowohl die EU als auch die derzeitige G20-Ratspräsidentschaft Frankeich über erforderliche Regulierungsmaßnahmen.</p>
<p><a href="http://www.oxfam.de/publikationen/Nahrungsmittelspekulation" target="_blank">Oxfam Fact-Sheet zu Nahrungsmittelspekulation</a></p>
<p><a href="http://www.fao.org/docrep/013/i1683e/i1683e.pdf" target="_blank">Aktueller FAO Bericht &#8220;The State of Food Insecurity in the World&#8221;</a></p>
<p><a href="http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=9558&amp;returnurl=/navigation/presse-massnahmen-gegen-nahrungsmittelspekulation-10997.html" target="_blank">Veranstalltung der Heinrich Böll Stiftung am 31.3.2011 zum Thema &#8220;Spekulation mit Nahrungsmitteln und das Recht auf Nahrung&#8221;</a>
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		</item>
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		<title>Kreativwirtschaft als Entwicklungsressource</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 23:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Veranstaltungshinweis &#8211; Berlin
Podiumsgespräch und Diskussion zum Thema: &#8220;Townshipfunk und Nollywood &#8211; Kreativwirtschaft als Entwicklungsressource?&#8221; im Rahmen der Veranstaltungsreihe EINE WELT &#8211; EINE ZUKUNFT. Die Veranstaltungsreihe wird vom Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz), der InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH und der KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="600" height="400" src="http://www.youtube.com/embed/1FE9PgZl2nc" frameborder="0"></iframe></p>
<h2>Veranstaltungshinweis &#8211; <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a></h2>
<p>Podiumsgespräch und Diskussion zum Thema: &#8220;Townshipfunk und Nollywood &#8211; Kreativwirtschaft als Entwicklungsressource?&#8221; im Rahmen der Veranstaltungsreihe EINE WELT &#8211; EINE ZUKUNFT. Die Veranstaltungsreihe wird vom Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz), der InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH und der KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) organisiert. Der Eintritt ist frei.<span id="more-1457"></span></p>
<p>Donnerstag, 18. November 2010</p>
<p>Einlass ab 18.30 Uhr mit Informationen zur Kreativwirtschaft.</p>
<p>Podiumsgespräch mit einführenden Kurzfilmen um 19.30 Uhr</p>
<p><a href="http://www.kalkscheune.de/">Kalkscheune</a>, <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a>, Johannisstraße 2, <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a> Mitte</p>
<p>Podiumsgäste:</p>
<ul>
<li>Felix Zeltner, Autor und ARTE-Videoblogger von <a href="http://tonspur.arte.tv/">tonspur.arte.tv</a></li>
<li>Katrin Bornemann, Referentin für Bildung im BMZ</li>
<li>Angèle Diabang, Regisseurin und Produzentin aus dem Senegal (<a href="http://www.karoninka.com/">www.karoninka.com</a>)</li>
<li>Michael Weck, Referent für Kulturwirtschaft beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Initiative der Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung</li>
<li>Dorothee Wenner, Filmemacherin (<a href="http://www.wmm.com/filmcatalog/pages/c747.shtml">Nollywood Lady</a>) und Sonderbeauftragte der Berlinale für die Regionen Subsahara-Afrika und Indien</li>
</ul>
<p>Moderation: Volker Wieprecht und Robert Skuppin (radioeins)
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		<item>
		<title>Die Krisen-Karawane zieht weiter</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2010/1423/diskussion/die-krisen-karawane-zieht-weiter/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 13:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Hilfsindustrie ist zu groß geworden &#8211; wie ein Monster, das nicht länger kontrolliert werden kann.&#8221; (Linda Polman)
Es ist ein relativ junges Geschäft. Seit der Schlacht von Solferino 1859, welche Henri Durant veranlasste, das Internationale Rote Kreuz zu gründen, sind gerade einmal 150 Jahre vergangen. Doch heutzutage verfügen die internationalen Hilfsorganisationen weltweit über mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;Die Hilfsindustrie ist zu groß geworden &#8211; wie ein Monster, das nicht länger kontrolliert werden kann.&#8221; (Linda Polman)</p></blockquote>
<p>Es ist ein relativ junges Geschäft. Seit der Schlacht von Solferino 1859, welche Henri Durant veranlasste, das Internationale Rote Kreuz zu gründen, sind gerade einmal 150 Jahre vergangen. Doch heutzutage verfügen die internationalen Hilfsorganisationen weltweit über mehr als 100 Milliarden Dollar im Jahr. Mindestens 37.000 internationale Hilfsorganisationen wetteifern darum, das Geld auszugeben, das sie von Staaten und  privaten Spendern bekommen. Sie dienen dabei allzu oft ihren eigenen finanziellen Interessen als denen der Opfer, meint Linda Polman, eine niederländische Journalistin.</p>
<table style="font: 11px arial; color: #333333; background-color: #ffffff; height: 353px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" width="360'">
<tbody>
<tr style="height: 14px;" valign="middle">
<td style="padding:2px 1px 0px 5px;" colspan="2"><a style="color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;" href="http://www.thedailyshow.com/watch/wed-september-29-2010/linda-polman" target="_blank">Linda Polman im Interview mit John Steward</a></td>
</tr>
<tr valign="middle">
<td style="padding:0px;" colspan="2"><object style="display:block" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="360" height="301" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="bgcolor" value="#000000" /><param name="flashvars" value="autoPlay=false" /><param name="src" value="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:360480" /><param name="wmode" value="window" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="display:block" type="application/x-shockwave-flash" width="360" height="301" src="http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:360480" allowfullscreen="true" wmode="window" flashvars="autoPlay=false" bgcolor="#000000"></embed></object></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Polman weiß wovon sie spricht.<span id="more-1423"></span> Seit Jahrzehnten berichtet sie aus den  Krisengebieten der Welt &#8211; aus Haiti, Sierra Leone, Ruanda. Insbesondere die mangelnde Zusammenarbeit von Gebern und Hilfsorganisationen mache es regionalen Warlords leicht, sie zu manipulieren, meint Polman. &#8220;Wenn eine Organisation wegen des Missbrauchs geht, rücken sofort  andere nach.&#8221; Auch die Geber und Hilfsorganisationen selbst wissen um das Dilemma. Nach jedem großen  Hilfseinsatz steht es in den Abschlussberichten. &#8216;Wir sollten kooperieren, nicht konkurrieren. Denn das  macht uns erpressbar und das ist nicht gut für die Leute, denen wir  helfen wollen.&#8217;</p>
<p>Die immer schnellere aber von Sparzwängen regulierte Berichterstattung über das Fernsehen und das Internet führt zu einem weiteren Teufelskreis. Immer mehr Journalisten sind für ihre Recherche auf die Hilfsorganisationen vor Ort angewiesen, werden herumgeflogen, herumgefahren. Helfer sehen sich ermutigt, Opferzahlen zu übertreiben. Journalisten legen nach, in der Hoffnung die Geschichte zu verkaufen. Eine Win-Win-Situation für Medien und Industrie, nicht für die Opfer. Kamerateams filmen hungernde Kinder, Hilfsorganisationen erhöhen ihre Spendeneinnahmen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/359339233X?ie=UTF8&amp;amp;tag=wwwedutechblo-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=359339233X"><img class="alignnone" title="polman-die-mitleidsindustrie.jpg" src="http://einewelteinezukunft.de/wp-content/uploads/polman-die-mitleidsindustrie.jpg" alt="" width="342" height="500" /> Linda Polman: Die Mitleidsindustrie: Hinter den Kulissen internationaler Hilfsorganisationen</a></p>
<p>Aber Polman ist keine Zynikerin. Es geht ihr nicht darum, den Spendenfluss zu stoppen. Aber sie möchte, dass Spender zukünftig kritische Fragen stellen. Wer wirklich etwas verändern will, sollte sich über die Lage vor Ort  informieren und den Hilfsorganisationen Druck machen. Was tun  sie, damit das Geld nicht von den Machthabern einkassiert wird, sondern  bei den Hilfsbedürftigen ankommt?</p>
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		<title>HIV/AIDS in Osteuropa und Zentralasien: Verschwiegen, ausgegrenzt, diskriminiert.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 16:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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www.youtube.com/watch?v=BZzwwpTi8Zg
Die 17-jährige Alena Baranovskaya aus der Ukraine produzierte in einem UNICEF-Video-Workshop im Juni 2010 dieses Video über das Stigma von HIV-positiven Kindern.
Nirgendwo auf der Welt steigt die Rate der HIV-Neuinfektionen so stark an wie in Osteuropa und Zentralasien. Seit 2006 verzeichnen einige Regionen Russlands einen Anstieg um 700 Prozent. Etwa ein Drittel der Neuinfektionen entfallen [...]]]></description>
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=BZzwwpTi8Zg">www.youtube.com/watch?v=BZzwwpTi8Zg</a></p></p>
<p>Die 17-jährige Alena Baranovskaya aus der Ukraine produzierte in einem UNICEF-Video-Workshop im Juni 2010 dieses Video über das Stigma von HIV-positiven Kindern.</p>
<p>Nirgendwo auf der Welt steigt die Rate der HIV-Neuinfektionen so stark an wie in Osteuropa und Zentralasien. Seit 2006 verzeichnen einige Regionen Russlands einen Anstieg um 700 Prozent. Etwa ein Drittel der Neuinfektionen entfallen inzwischen auf Jugendliche und junge Erwachsene; 80 Prozent der Infizierten sind jünger als 30 Jahre. Die UN schätzen die Zahl der HIV-Infizierten in Osteuropa und Zentralasien auf rund 1,5 Millionen – gegenüber 900.000 im Jahr 2001.<span id="more-1274"></span></p>
<p>Vor allem Heranwachsende am Rande der Gesellschaft sind bedroht: Heimkinder, Straßenkinder, minderjährige Prostituierte und Drogenabhängige, die oft schon im Jugendalter ihre Hoffnungslosigkeit mit der Spritze betäuben.</p>
<p>Die bestehenden Gesundheits- und Aufklärungsprogramme erreichen diese Risikogruppen selten oder nie. Stattdessen werden die betroffenen  Kinder und Jugendlichen als delinquent und „asozial“ stigmatisiert. UNICEF und andere fordern deshalb einen programmatischen Wechsel in der Gesundheits- und Sozialpolitik im Kampf  gegen AIDS in der Region. An die Stelle von Schuldzuweisung und  Ausgrenzung müssen Hilfe und Verständnis treten.</p>
<p>Zwar findet seit 2006 in gewisser Regelmäßigkeit auch eine regionale  AIDS-Konferenz in Moskau statt, allerdings scheint bereits die nicht  funktionierende Konferenz-Website www.eecaac.org ein Indiz für die  fehlende Transparenz bei diesem Thema zu sein.</p>
<p>Die neue UNICEF-Studie wird denn auch im Rahmen der 18. Internationalen AIDS-Konferenz in dieser Woche in Wien vorgestellt. Als eine der wenigen russischen TeilnehmerInnen wird Anya Sarang vom Moskauer Rylkov-Fond neben US-Präsident Bill Clinton und Vuyiseka Dubula aus Südafrika am Montag die Konferenz eröffnen.</p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=WNvFA1Vc26k">www.youtube.com/watch?v=WNvFA1Vc26k</a></p></p>
<p><a href="http://www.aids2010.org"><img class="alignnone" title="Internationale AIDS-Konferenz 2010 Wien: Rights here, Right now" src="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/uploads/aids-2010-wien.png" alt="" width="574" height="157" /></a></p>
<p><a href="http://www.aids2010.org">www.aids2010.org</a> // <a href="http://rylkov-fond.ru/">www.rylkov-fond.ru</a>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewinner des EINE WELT-Schulwettbewerbs</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2010/1153/termine/gewinner-des-eine-welt-schulwettbewerbs/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:37:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hans-Jürgen Wolff]]></category>
		<category><![CDATA[Horst Köhler]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Alle für EINE WELT -- EINE WELT für alle&#8221; entstand 2003 auf Initiative  des damaligen  Bundespräsidenten Johannes Rau und fand bislang alle zwei  Jahre statt. Seit  2005 stand der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik unter der   Schirmherrschaft von Horst Köhler. Am 23. Juni 2010, eine Woche vor der Wahl des neuen Bundespräsidenten, fand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Alle für EINE WELT -- EINE WELT für alle&#8221; entstand 2003 auf Initiative  des damaligen  Bundespräsidenten Johannes Rau und fand bislang alle zwei  Jahre statt. Seit  2005 stand der Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik unter der   Schirmherrschaft von Horst Köhler. Am 23. Juni 2010, eine Woche vor der Wahl des neuen Bundespräsidenten, fand im Schloss Bellevue die  Abschlussveranstaltung statt. Ohne Bundespräsidenten, denn Horst Köhler hatte Ende Mai überraschend seinen Rücktritt erklärt. Inzwischen ist der neue Präsident gewählt und es wird sich zeigen, ob Christian Wulff den Schulwettbewerb fortführen wird.</p>
<p>Insgesamt hatten sich 12.000 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt. Die Wettbewerbsrunde stand diesmal ganz im Zeichen einer gereimten Alliteration: „Unsere Welt erhalten – unsere Zukunft gestalten!“ Hans-Jürgen    Wolff vom Bundespräsidialamt und  Gudrun Kopp vom BMZ zeichneten die diesjährigen Gewinner aus.<span id="more-1153"></span></p>
<h3>Gewinner der Klassen 1 bis 4: „Lust  auf Fairen Handel“<a href="http://www.irsee.de/schule/" target="_blank"> </a></h3>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=SMUY_vNEnFI">www.youtube.com/watch?v=SMUY_vNEnFI</a></p></p>
<blockquote><p>&#8220;Die Schülerinnen und Schüler der  Josef-Guggenmos-Volksschule aus Irsee, Bayern, entwickelten eine eigene  kleine Werbekampagne, die aktiv und mit positiver Botschaft Menschen für  den fairen Handel begeistern sowie für dessen Hintergründe  sensibilisieren will. Bestehend aus Plakaten, Broschüren und CD gelingt  es der Kampagne, umfassend über Produktpalette, Hintergründe und  Zusammenhänge des fairen Handels zu informieren. Der Wettbewerbsbeitrag  „Lust auf Fairen Handel“ überzeugte die Jury durch seine ideenreiche und  gründliche Ausarbeitung.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.irsee.de/schule/" target="_blank">Josef-Guggenmos-Volksschule   Irsee</a></p>
<h3>Gewinner der Klassen 5 und 6: „Unsere  Welt braucht alle Kinder – Alle Kinder brauchen unsere Welt“</h3>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=ssYEH-taTng">www.youtube.com/watch?v=ssYEH-taTng</a></p></p>
<blockquote><p>&#8220;Dieser  Wettbewerbsbeitrag wurde von der gesamten fünften Jahrgangsstufe der  Erich-Kästner-Schule aus Baunatal in Hessen eingereicht. Der Titel des  Beitrags wurde als Rahmenthema herangezogen und dazu unterschiedliche  Themen und Zugangswege erarbeitet. Die einzelnen Projekte behandeln  Themen wie „Straßenkinder in Rumänien“, „Flucht über die Mauer“,  „Kinderrechte“ oder „Verantwortung für die eine Welt –von der Kakaobohne  zur Schokolade“. Trotz der vielfältigen Themen und Ergebnisse besticht  das Projekt durch den gemeinschaftlichen Aspekt: Das Lehrerkollegium hat  sich ein Ziel gesetzt und dieses gemeinsam mit allen 182 Schülerinnen  und Schülern umgesetzt. Alle Arbeitsergebnisse wurden ebenfalls der  Elternschaft vorgestellt.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.schulserver.hessen.de/baunatal/erich-kaestner/" target="_blank">Erich-Kästner-Schule Baunatal</a></p>
<h3>Gewinner der Klassen 7 bis 10: „Rainbow Nation“</h3>
<p><span class="youtube">
<object width="425" height="344">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0DWF_6z2J-0">www.youtube.com/watch?v=0DWF_6z2J-0</a></p></p>
<blockquote><p>&#8220;Insgesamt 21 Schülerinnen und  Schüler des Wahlkurses Theater am Carl-Orff-Gymnasium in  Unterschließheim in Bayern erarbeiteten ein eigenes Theaterstück, das  die wichtigsten Stationen der Geschichte Südafrika collagenhaft erzählt.  Die einzelnen Theatercollagen basieren auf belletristischen und anderen  Texten Südafrikas, die die Grundlage bilden für das Drehbuch. Den  heimlichen roten Faden durch das Stück bildet das Thema „Weißheit und  Schwarzheit“, also die Thematik der Hautfarbe mit all ihren  Changierungen, psychologischen Feinheiten und Schwierigkeiten. Die Jury  überzeugte sowohl die künstlerische Umsetzung wie auch die Thematik des  Projekts.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.carl-orff-gym.de/" target="_blank">Carl-Orff-Gymnasium   Unterschleißheim</a></p>
<h3>Gewinner der Klassen 11 bis 13: „Senegal-Magazin“</h3>
<p><span class="youtube">
<object width="425" height="344">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DcEsSRIfC4E?color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0&amp;rel=1" />
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<param name="allowscriptaccess" value="always">
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</object>
</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=DcEsSRIfC4E">www.youtube.com/watch?v=DcEsSRIfC4E</a></p></p>
<blockquote><p>&#8220;Mit dem  „Senegal-Magazin“ reichten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums  auf den Seelower Höhen aus Brandenburg Projektbeschreibungen ihrer  Schulpartnerschaft mit einer Schule aus dem Senegal ein. Die  Patnerschaft lebt von gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Projekten.  Im Jahr 2009 bei einem Besuch der deutschen Schülerinnen und Schüler im  Senegal stellten diese fest, dass einen benachbarte Grundschule vor Ort  über keine Toiletten verfügt. So entstand die Idee, das Senegal-Magazin  zu entwerfen. Der Erlös des Magazins soll das Vorhaben finanzieren.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.gymnasiumseelow.de/" target="_blank">Gymnasium auf  den  Seelower Höhen Brandenburg</a></p>
<h2>Schulpreise:</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.forum-gsechs.de/" target="_blank">Staatl.  Gewerbeschule Hamburg</a>, Berufsbildende Schule: „Austausch zwischen  den (Handwerks-)Kulturen auf Augenhöhe“</li>
<li><a href="http://www.ams-bonn.de/" target="_blank">August-Macke-Schule  Bonn</a>, Hauptschule: „Dhungumun – Ihr habt  mit mir gesprochen; Datanglah –Kommt alle; Dingeen gis – Ihr werdet  sehen, hören, mitmachen“</li>
<li><a href="http://www.schillergymnasium-muenster.de/" target="_blank">Schillergymnasium  Münster</a>, Gymnasium: „Global Learning  Schillergymnasium Münster“</li>
<li><a href="http://www.bbs3-hannover.de/" target="_blank">Berufsbildende  Schule 3 der Region Hannover</a>: „Voneinander lernen  durch gemeinsames Leben und Arbeiten“</li>
<li><a href="http://www.gymhaan.de/flashintro.htm" target="_blank">Städtisches Gymnasium Haan</a>,  Gymnasium: „Schulen schlagen  Brücken“</li>
</ul>
<div>
<h2>Sonderpreis der Nichtregierungsorganisationen</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.christophorusschule-bonn.de/" target="_blank">Christopherusschule Bonn</a>, Förderschule in Partnerschaft mit der Behinderteneinrichtung <a href="http://www.utaim.planet.tn/" target="_blank">UTAIM EI MAY</a> in Tunesien</li>
</ul>
</div>
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		<title>Bonn-Eschborn-Berlin-Beschluss 2010</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2010/1144/diskussion/bonn-eschborn-berlin-beschluss-2010/</link>
		<comments>http://www.einewelteinezukunft.de/2010/1144/diskussion/bonn-eschborn-berlin-beschluss-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 14:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[BMZ]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[DED]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dirk Niebel]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Eschborn]]></category>
		<category><![CDATA[GTZ]]></category>
		<category><![CDATA[InWEnt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue staatliche Entwicklungsorganisation, die vermutlich den Namen &#8220;Deutsche Gesellschaft  für internationale Zusammenarbeit&#8221; tragen wird, soll ihren Hauptsitz  ausschließlich in Bonn  haben. Das geht nach Angaben der Nachrichtenagentur epd aus den neuesten  Plänen des Entwicklungsministeriums hervor.
Die neue Organisation  soll ihre Arbeit nach dem  Zusammenschluss von Deutscher Gesellschaft für Technische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue staatliche Entwicklungsorganisation, die vermutlich den Namen &#8220;<span id="hauptspalte">Deutsche Gesellschaft  für internationale Zusammenarbeit</span>&#8221; tragen wird, soll ihren Hauptsitz  ausschließlich in Bonn  haben. Das geht nach Angaben der Nachrichtenagentur epd aus den neuesten  Plänen des Entwicklungsministeriums hervor.</p>
<p>Die neue Organisation  soll ihre Arbeit nach dem  Zusammenschluss von Deutscher Gesellschaft für Technische  Zusammenarbeit, Deutschem  Entwicklungsdienst und der Weiterbildungsgesellschaft Inwent Anfang 2011  aufnehmen. Zwar müssten sich die <span id="hauptspalte">kleineren  Organisationen DED und InWEnt in den rechtlichen Rahmen der GTZ fügen, allerding scheint nun </span><span id="hauptspalte">die Eschborner GTZ insgesamt nach Bonn umzuziehen, wo die  anderen Institutionen und das Ministerium ihren Hauptsitz haben.</span><span id="hauptspalte"> </span></p>
<p>Minister  Niebel will nach eigenen Angaben die Entwicklungshilfe durch die Reform  effektiver machen. <span id="hauptspalte">Kritiker wenden ein, dass sich bei Niebels Plänen der grundsätzlich gemeinnützige Gedanke der  Entwicklungszusammenarbeit zukünftig den deutschen Unternehmensinteressen  unterordnen werden müsse.</span></p>
<p><span>Weitere Artikel zum Thema: <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/2010/813/diskussion/wie-viele-entwicklungsagenturen-braucht-das-land/" target="_self"></a></span></p>
<ul>
<li><a href="http://www.einewelteinezukunft.de/2010/1005/diskussion/aus-drei-mach-eins-gedanken-zur-ez-reform/" target="_self">Aus drei mach eins: Gedanken zur EZ-Reform</a></li>
<li><span><a href="http://www.einewelteinezukunft.de/2010/813/diskussion/wie-viele-entwicklungsagenturen-braucht-das-land/" target="_self">Wie viele Entwicklungsagenturen braucht das Land?</a><br />
</span></li>
</ul>
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		<title>VENRO veröffentlicht Jahrbuch zum Globalen Lernen</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2010/877/diskussion/venro-veroffentlicht-jahrbuch-zum-globalen-lernen/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 08:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Globales Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[VENRO]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) hat soeben das Jahrbuch Globales Lernen 2010 veröffentlicht. Zielgruppe des Buches sind LehrerInnen, BildungsreferentInnen aus Entwicklungsorganisationen und alle, die am Globalen Lernen Interesse haben. Die Publikation ist im VENRO-Sekretariat kostenlos erhältlich. Sie kann bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. www.venro.de
Ziel der Veröffentlichung ist es, den Stand des Globalen Lernens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) hat soeben das Jahrbuch Globales Lernen 2010 veröffentlicht. Zielgruppe des Buches sind LehrerInnen, BildungsreferentInnen aus Entwicklungsorganisationen und alle, die am Globalen Lernen Interesse haben. Die Publikation ist im VENRO-Sekretariat kostenlos erhältlich. Sie kann bestellt oder als PDF heruntergeladen werden. <a href="http://www.venro.de/globaleslernen.html">www.venro.de</a></p>
<p>Ziel der Veröffentlichung ist es, den Stand des Globalen Lernens in Deutschland zu reflektieren. Dabei werden neben konzeptionellen Überlegungen vor allem auch  erfolgreiche Projekte vorgestellt. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf dem Bereich Schule.</p>
<p>Am Ende des Buches sind interessante Internetadressen zum Thema Globales Lernen zusammengestellt. Leider funktionieren viele der Links nicht oder nicht richtig. Vielleicht schaffen es die Herausgeber, die gebrochenen Links zumindest für die online verbreitete PDF-Version zu berichtigen. Außerdem ist es äußerst unangebracht in einer Publikation des Jahres 2010 zum Globalen Lernen noch immer den Begriff &#8220;Dritte-Welt-Länder&#8221; zu gebrauchen.</p>
<p>Soweit es uns möglich war, haben wir die Weblinks für die untenstehende Auflistung nachrecherchiert, korrigiert und ergänzt.<span id="more-877"></span></p>
<ul>
<li>Eingangsportal zum „Globalen Lernen“: Dokumente, Datenbanken, Links zu vielen Websites für das Globale Lernen in Schule, Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. <a href="http://www.transfer-21.de/">www.transfer-21.de</a></li>
</ul>
<ul>
<li> Eingangsportal Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“: <a href="http://www.bne-­portal.de">www.bne­-portal.de</a></li>
</ul>
<ul>
<li> Datenbank für entwicklungspolitische Unterrichtsmaterialien (mit Bestell-Service): <a href="http://www.eine­-welt­-unterrichtsmaterialien.de">www.eine-­welt-unterrichtsmaterialien.de</a></li>
</ul>
<ul>
<li> Datenbank mit Downloads für entwicklungsbezogene Unterrichtsmaterialien: <a href="http://www.eine­-welt-­netz.de">www.eine-­welt­-netz.de </a>(Bildungsmaterialien)</li>
</ul>
<ul>
<li> Datenbank für entwicklungspolitische Filme: <a href="http://www.eine-welt-medien.de">www.eine­-welt­-medien.de</a></li>
</ul>
<ul>
<li> Datenbank über entwicklungspolitische Fachliteratur: Zugang zu umfangreichen Literaturdatenbanken (InWEnt, Weltbank u. a.): <a href="http://www.inwent.org/dokumentation_bibliothek/">www.inwent.org/dokumentation_bibliothek/</a></li>
</ul>
<ul>
<li> Globales Lernen/Bildung für nachhaltige Entwicklung
<ul>
<li><a href="http://www.globales­-lernen.de ">www.globales­-lernen.de </a>(Hamburger Bildungsserver)</li>
<li><a href="http://www.global-­lernen.de">www.global-­lernen.de</a> (Institut für Friedenspädagogik, Tübingen)</li>
<li><a href="http://www.transfer­-21.de">www.transfer­-21.de</a> (Kampagne Transfer 21 Bundesebene)</li>
<li><a href="http://www.agenda21schulen.de">www.agenda21schulen.de</a> (Transfer 21 in NRW)</li>
<li><a href="http://www.globaleducation.ch">www.globaleducation.ch</a> (Stiftung Bildung und Entwicklung, Schweiz)</li>
<li><a href="http://www.globaleducation.at">www.globaleducation.at</a> (Baobab­Schulstelle Wien)</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li> Landeskundliche Informationen über <span style="text-decoration: line-through;">„Dritte-Welt-Länder“</span> Entwicklungsländer
<ul>
<li><a href="http://liportal.inwent.org/">http://liportal.inwent.org</a> (Länder-Informations-Portal von InWEnt)</li>
<li><a href="http://www.epo.de">www.epo.de</a> (unter „Länder/Regionen“)</li>
<li><a href="http://www.worldbank.org/data/countrydata/countrydata.html">www.worldbank.org/data/countrydata/countrydata.html</a> (Statistiken)</li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li> Hinweise auf entwicklungspolitische Fernsehsendungen (Newsletter abonnieren): <a href="http://www.misereor.de/service/tv-tipps.html">www.misereor.de/service/tv-tipps.html</a></li>
</ul>
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