EINE WELT – EINE ZUKUNFT
Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung-
Die neue staatliche Entwicklungsorganisation, die vermutlich den Namen “Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit” tragen wird, soll ihren Hauptsitz ausschließlich in Bonn haben. Das geht nach Angaben der Nachrichtenagentur epd aus den neuesten Plänen des Entwicklungsministeriums hervor.
Die neue Organisation soll ihre Arbeit nach dem Zusammenschluss von Deutscher Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit, Deutschem Entwicklungsdienst und der Weiterbildungsgesellschaft Inwent Anfang 2011 aufnehmen. Zwar müssten sich die kleineren Organisationen DED und InWEnt in den rechtlichen Rahmen der GTZ fügen, allerding scheint nun die Eschborner GTZ insgesamt nach Bonn umzuziehen, wo die anderen Institutionen und das Ministerium ihren Hauptsitz haben.
Minister Niebel will nach eigenen Angaben die Entwicklungshilfe durch die Reform effektiver machen. Kritiker wenden ein, dass sich bei Niebels Plänen der grundsätzlich gemeinnützige Gedanke der Entwicklungszusammenarbeit zukünftig den deutschen Unternehmensinteressen unterordnen werden müsse.

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DED, GTZ, InWEnt und KfW organisieren im Auftrag des BMZ eine Live-Übertragung des WM-Vorrundenspiels Nigeria gegen Südkorea und laden in diesem Rahmen zu einer Podiumsdiskussion ein:
Fußball und Entwicklung in Nigeria und Südkorea
Kann Fußball ein Entwicklungsmotor sein?
Ist das internationale Sportgeschäft Chance oder Risiko für Talente aus Entwicklungsländern?Es diskutieren:
- Ojokojo Torunarigha, ehemaliger nigerianische Nationalspieler und heutige Trainer
- Markus Han, Betreuer der südkoreanischen Nationalelf in Europa und Spielerberater
- Andreas Mehler, Leiter des Instituts für Afrika-Studien GIGA
- Eric J. Ballbach, Institut für Koreastudien der Freien Universität Berlin.
- Moderation: Volker Wieprecht und Robert Skuppin, radioeins
Dienstag, 22. Juni 2010
Diskussion: 18:30 Uhr / Anpfiff: 20:30 Uhr
Kalkscheune Berlin weiterlesen...
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Die von Entwicklungsminister Dirk Niebel geplante Reform der deutschen Entwicklunszusammenarbeit soll deren Zersplitterung beenden, ihre Effektivität erhöhen und die Steuerungsfähigkeit des Ministeriums verbessern. Die betroffenen Durchführungsorganisationen unterstützten den Reformprozess, erklärte Niebel bei der Veröffentlichung des Zwischenberichtes Ende März. Es gebe keine grundsätzlichen Hindernisse für eine Vollfusion “auf Augenhöhe” der drei Institutionen, und in vielen Kernpunkten der Reform herrsche bereits Konsens.
Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden haben wir die Selbstdarstellungen der Organisationen sprachlich analysiert. Dafür benutzten wir die Über-uns-Darstellungen von DED, GTZ und InWEnt, wie sie auf den zugehörigen Webseiten präsentiert werden. Das Analysewerkzeug Wordle filterte anschließend die 15 wichtigsten Begriffe heraus. Die Größe der Wörter gibt an, wie oft sie in den entsprechenden Texten vorkommen. Die Farben lassen Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen.
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Noch vor zwei Jahren äußerte sich Taz-Autor Gordon Repinski auf Spiegel-Online skeptisch über die Durchführbarkeit einer Zusammenlegung der deutschen Entwicklungsagenturen: “die Idee einer auch nach außen hin sichtbar einheitlichen deutschen Entwicklungspolitik in Form einer Entwicklungsagentur ist wohl auf Jahre nicht mehr durchsetzbar”, schrieb er damals.
In der Zwischenzeit erhielt das BMZ nicht nur einen neuen Hausherren, sondern noch dazu einen, der vor der Bundestagswahl sein jetziges Ministerium selbst abschaffen wollte. Grund genug, die eingangs erwähnte These neu zu überprüfen. weiterlesen...

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„Vielfalt – Impuls für Entwicklung“ lautet das Motto des Jahresthemas 2010, welches zum ersten Mal von GTZ und KfW Entwicklungsbank gemeinsam gestaltet wird. In einem einwöchigen Workshop tasteten sich 8 Fotografen aus Algerien, Deutschland, Madagaskar und Südafrika an den Begriff Vielfalt heran. “Entwicklung braucht Vielfalt, um zu gedeihen”, sagt die Projektleiterin Randa Kourieh-Ranarivelo. Eine Auswahl der Fotografien aus Südafrika ist von nun an ein Jahr lang im GTZ-Haus Berlin zu sehen. weiterlesen...

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