EINE WELT – EINE ZUKUNFT

Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung
  • Der Verlust der biolo­gischen Vielfalt und der globale Klima­wan­del hän­gen eng mit­ein­ander zu­sam­men. Der Klima­wandel bedroht die Viel­falt auf unserem Pla­neten. Umgekehrt gilt: der Er­halt der bio­lo­gischen Viel­falt ist Klima­schutz. Um den Klima­wan­del zu brem­sen und die knap­per wer­denden fos­silen Brenn­stoffe zu er­set­zen, wird neben dem Ein­satz von Solar-, Wind- und Wasser­kraft ver­stärkt auf den An­bau von Ener­gie­pflan­zen ge­setzt. Es muss aber noch viel ge­sche­hen, damit Ener­gie aus Bio­masse nach­haltig, ohne Ver­lust an natür­licher Viel­falt und mit Rück­sicht auf die so­zialen Fol­gen und Ent­wick­lungs­chancen in den An­bau­re­gionen produziert wird.

    Die Veranstaltung aus der Reihe EINE WELT – EINE ZUKUNFT be­schäf­tigt sich mit diesem bri­santen und hoch­aktuel­len Thema. Der Erfolg des alter­na­tiven Ener­gie­trä­gers kann nicht ganz un­kri­tisch be­trach­tet wer­den: Der An­bau und Han­del mit Bio­ener­gie be­wegt sich im Span­nungs­feld von wach­senden Ener­gie­be­dürf­nissen, Umweltbelastungen durch Mono­kul­turen und sozio­öko­no­mischen Fol­gen für Entwicklungsländer.

    Andererseits wird der vermeintliche Gegensatz „Tank versus Teller” in der Diskussion um die Verwendung von Pflanzenöl für Bioenergie oft verkürzt dargestellt. Denn nur ein vergleichsweise geringer Anteil von 6,4 Prozent der weltweiten Getreideernte fließt in die Produktion von Biokraftstoffen. Der weit größere Teil wird für die Herstellung von Futtermitteln verwendet. Da die Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern mehr Fleisch essen als früher, steigt auch der Bedarf an Futtermitteln. Tatsächlich geht es also nicht um zwei, sondern um drei alternative Verwendungswege, die miteinander in Einklang gebracht werden müssen!

    Die offene Diskussions­ver­anstaltung wird orga­ni­siert vom Bun­des­minis­terium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung (BMZ), der Deutschen Gesell­schaft für Inte­rnatio­nale Zu­sam­men­arbeit (GIZ) und der KfW. Der Eintritt ist frei.

    Termin: 27. September 2011, 20 Uhr
    Ort: Kalkscheune, Johannisstr. 2, 10117 Berlin
    Moderation: Volker Wieprecht und Robert Skuppin (radioeins)

    (via BMZ)

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  • Veranstaltungshinweis – Berlin

    Podiumsgespräch und Diskussion zum Thema: “Townshipfunk und Nollywood – Kreativwirtschaft als Entwicklungsressource?” im Rahmen der Veranstaltungsreihe EINE WELT – EINE ZUKUNFT. Die Veranstaltungsreihe wird vom Deutschen Entwicklungsdienst (DED), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz), der InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH und der KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) organisiert. Der Eintritt ist frei. weiterlesen...

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  • DED, GTZ, InWEnt und KfW organisieren im Auftrag des BMZ eine Live-Übertragung des WM-Vorrundenspiels Nigeria gegen Südkorea und laden in diesem Rahmen zu einer Podiumsdiskussion ein:

    Fußball und Entwicklung in Nigeria und Südkorea

    Kann Fußball ein Entwicklungsmotor sein?
    Ist das internationale Sportgeschäft  Chance oder Risiko für Talente aus Entwicklungsländern?

    Es diskutieren:

    • Ojokojo Torunarigha, ehemaliger nigerianische Nationalspieler und heutige Trainer
    • Markus Han, Betreuer der südkoreanischen Nationalelf in Europa und Spielerberater
    • Andreas Mehler, Leiter des Instituts für Afrika-Studien GIGA
    • Eric J. Ballbach, Institut für Koreastudien der Freien Universität Berlin.
    • Moderation: Volker Wieprecht und Robert Skuppin, radioeins

    Dienstag, 22. Juni 2010
    Diskussion: 18:30 Uhr / Anpfiff: 20:30 Uhr
    Kalkscheune Berlin weiterlesen...

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  • Noch vor zwei Jahren äußerte sich Taz-Autor Gordon Repinski auf Spiegel-Online skeptisch über die Durchführbarkeit einer Zusammenlegung der deutschen Entwicklungsagenturen: “die Idee einer auch nach außen hin sichtbar einheitlichen deutschen Entwicklungspolitik in Form einer Entwicklungsagentur ist wohl auf Jahre nicht mehr durchsetzbar”, schrieb er damals.

    In der Zwischenzeit erhielt das BMZ nicht nur einen neuen Hausherren, sondern noch dazu einen, der vor der Bundestagswahl sein jetziges Ministerium selbst abschaffen wollte. Grund genug, die eingangs erwähnte These neu zu überprüfen. weiterlesen...

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  • „Vielfalt – Impuls für Entwicklung“ lautet das Motto des Jahresthemas 2010, welches zum ersten Mal von GTZ und KfW Entwicklungsbank gemeinsam gestaltet wird. In einem einwöchigen Workshop tasteten sich 8 Fotografen aus Algerien, Deutschland, Madagaskar und Südafrika an den Begriff Vielfalt heran. “Entwicklung braucht Vielfalt, um zu gedeihen”, sagt die Projektleiterin Randa Kourieh-Ranarivelo. Eine Auswahl der Fotografien aus Südafrika ist von nun an ein Jahr lang im GTZ-Haus Berlin zu sehen. weiterlesen...

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