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	<title>EINE WELT - EINE ZUKUNFT &#187; Klimawandel</title>
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	<description>Entwicklungspolitik vielfältig, lebendig, jung</description>
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		<title>Australien führt CO2-Steuer ein</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 16:51:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KRDK</dc:creator>
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Die sozialdemokratische Regierung Australiens ist dabei eines der fortschrittlichsten und umfassendsten Systeme zum Handel von Verschmutzungszertifikaten außerhalb von Europa einführen. Australien gehört im Pro-Kopf-Vergleich zu den Ländern mit dem weltweit höchsten Treibhausgas-Ausstoß der Welt. Auch was den Umweltschutz angeht hinkt Australien vergleichbaren Ländern weit hinterher. Solar- und Windenergie machen nur einen Bruchteil des Energiemix aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="620" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/fQd_DlkdQ1w" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die sozialdemokratische Regierung Australiens ist dabei eines der fortschrittlichsten und umfassendsten Systeme zum Handel von Verschmutzungszertifikaten außerhalb von Europa einführen. Australien gehört im Pro-Kopf-Vergleich zu den Ländern mit dem weltweit höchsten Treibhausgas-Ausstoß der Welt. Auch was den Umweltschutz angeht hinkt Australien vergleichbaren Ländern weit hinterher. Solar- und Windenergie machen nur einen Bruchteil des Energiemix aus, obwohl der Kontinent nicht nur eines der sonnigsten, sondern auch der windigsten Länder der Welt ist.</p>
<p>Die regierende Labor Party von Premierministerin Julia Gillard will nun mit der Unterstützung der Grünen und weiterer unabhängiger Abgeordneter diese Entwicklung stoppen und ab 2012 ein neues Gesetz einführen. Danach will die Regierung die 500 größten luftverschmutzenden Unternehmen mit einer Abgabe von umgerechnet rund 17 Euro pro Tonne CO2-Ausstoss belegen. Diese Abgabe soll jährlich um 2,5 Prozent steigen und 2015 in ein marktorientiertes Handelssystem münden. Bis 2020 könnte auf diese Weise der Ausstoß um 159 Millionen Tonnen reduziert werden. Im Vergleich zum Jahr 2000 wäre dies ein Rückgang um fünf Prozent. </p>
<p>Widerstand kommt wie zu erwarten von der Rohstoffindustrie und den Wirtschaftsverbänden, vor allem aber von der konservativen Opposition die das Gesetz als „versteckten Sozialismus“ geißelt. Sie warnen vor einen Kollaps der Wirtschaft und stellen vereinzelt sogar wissenschaftliche Erkenntnisse über die globale Erderwärmung in Frage. Zeitweise wurde die Polemik rechtskonservativer Kommentatoren gegen das Gesetz so aggressiv, dass Wissenschaftler von anonymen Anrufern mit dem Tode bedroht wurden.</p>
<p>Dabei erwarten Experten das die Abgabe den Preis für Rohstoffe nur minimal beeinflussen werden. Zudem sollen besonders umweltschädliche Industrien wie die Stahl- und Aluminiumbranche in den ersten drei Jahren aus Steuermitteln großzügig für eventuelle Gewinneinbußen entschädigt werden. Zugleich soll ein Fonds zur Finanzierung von erneuerbaren Energien eingerichtet werden. Um die Mehrheit der Australier von der Steuer zu überzeugen, sollen Steuersenkungen in Höhe von mehr als 15 Milliarden Dollar, höhere Pensionszahlungen und Sozialabgaben eingeführt werden.</p>
<p><a href="http://www.avaaz.org/de/australian_carbon_price/?vl">Petition auf Avaaz.org unterschreiben</a></p>
<p><a href="http://www.cleanenergyfuture.gov.au/">Informationen der australischen Regierung</a></p>
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		<title>Veranstaltungstip: Bioenergie – eine nachhaltige Entwicklungschance?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 08:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Der Verlust der biolo­gischen Vielfalt und der globale Klima­wan­del hän­gen eng mit­ein­ander zu­sam­men. Der Klima­wandel bedroht die Viel­falt auf unserem Pla­neten. Umgekehrt gilt: der Er­halt der bio­lo­gischen Viel­falt ist Klima­schutz. Um den Klima­wan­del zu brem­sen  und die knap­per wer­denden fos­silen Brenn­stoffe zu er­set­zen, wird  neben dem Ein­satz von Solar-, Wind- und Wasser­kraft ver­stärkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="600" height="371" src="http://www.youtube.com/embed/nO7DukylDeU?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Verlust der biolo­gischen Vielfalt und der globale Klima­wan­del hän­gen eng mit­ein­ander zu­sam­men. Der Klima­wandel bedroht die Viel­falt auf unserem Pla­neten. Umgekehrt gilt: <a href="http://www.vielfalt-erhalten.de/vielfalt-entwicklung/klimaschutz">der Er­halt der bio­lo­gischen Viel­falt ist Klima­schutz</a>. Um den Klima­wan­del zu brem­sen  und die knap­per wer­denden fos­silen Brenn­stoffe zu er­set­zen, wird  neben dem Ein­satz von Solar-, Wind- und Wasser­kraft ver­stärkt auf  den An­bau von Ener­gie­pflan­zen ge­setzt. Es muss aber noch viel  ge­sche­hen, damit Ener­gie aus Bio­masse nach­haltig, ohne Ver­lust an  natür­licher Viel­falt und mit Rück­sicht auf die so­zialen Fol­gen und  Ent­wick­lungs­chancen in den An­bau­re­gionen produziert wird.</p>
<p>Die  Veranstaltung aus der Reihe EINE WELT – EINE ZUKUNFT be­schäf­tigt  sich mit diesem bri­santen und hoch­aktuel­len Thema. Der Erfolg des  alter­na­tiven Ener­gie­trä­gers kann nicht ganz un­kri­tisch  be­trach­tet wer­den: Der An­bau und Han­del mit Bio­ener­gie be­wegt  sich im Span­nungs­feld von wach­senden Ener­gie­be­dürf­nissen,  Umweltbelastungen durch Mono­kul­turen und sozio­öko­no­mischen  Fol­gen für Entwicklungsländer.</p>
<p>Andererseits wird der vermeintliche Gegensatz „Tank versus Teller&#8221; in der Diskussion um die  Verwendung von Pflanzenöl für Bioenergie oft verkürzt dargestellt. <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/-tank-und-teller-zaehlen--/-/1472780/8332946/-/index.html">Denn nur ein vergleichsweise geringer Anteil von 6,4 Prozent der weltweiten Getreideernte fließt in die Produktion von Biokraftstoffen</a>. Der weit größere Teil wird für die Herstellung von  Futtermitteln verwendet. Da die Menschen in Entwicklungs- und  Schwellenländern mehr Fleisch essen als früher, steigt auch der Bedarf  an Futtermitteln. Tatsächlich geht es also nicht um zwei, sondern um  drei alternative Verwendungswege, die  miteinander in Einklang gebracht werden müssen!</p>
<p>Die offene Diskussions­ver­anstaltung wird orga­ni­siert vom Bun­des­minis­terium für  wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Ent­wick­lung (<a href="http://www.bmz.de">BMZ</a>), der  Deutschen Gesell­schaft für Inte­rnatio­nale Zu­sam­men­arbeit (<a href="http://www.giz.de">GIZ</a>) und der <a href="http://www.kfw.de">KfW</a>. Der Eintritt ist frei.</p>
<p><strong>Termin:</strong> 27. September 2011, 20 Uhr<br />
<strong>Ort:</strong> <a href="http://www.kalkscheune.de" target="_blank">Kalkscheune</a>, Johannisstr. 2, 10117 <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a><br />
<strong>Moderation: </strong>Volker Wieprecht und Robert Skuppin (<a href="http://www.radioeins.de/">radioeins</a>)</p>
<p><small>(via <a href="https://www.bmz.de/de/presse/termine/2011/september/veranstaltung20110927_einewelt.html"><small>BMZ</small></a>)</small>
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		<title>Oxfam fordert grundlegenden Wandel des globalen Nahrungsmittelsystems</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2011/2156/diskussion/oxfam-fordert-grundlegenden-wandel-des-globalen-nahrungsmittelsystems/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 14:48:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KRDK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
In einer von Oxfam in Auftrag gegebenen Studie mit dem Titel &#8220;Aufbruch in ein neues Zeitalter&#8221;, die am Dienstag in Berlin  veröffentlicht wurde, verweist die Nichtregierungsorganisation auf die dringende Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels im globalen Nahrungsmittelsystem &#8211; hin zu einer zukunftsfähigen  Landwirtschaft, einem neuen ökologischen Zeitalter und mehr  Verteilungsgerechtigkeit bei Nahrungsmitteln. &#8220;Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/MM89WeW-_EY?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
In einer von Oxfam in Auftrag gegebenen Studie mit dem Titel &#8220;Aufbruch in ein neues Zeitalter&#8221;, die am Dienstag in <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a>  veröffentlicht wurde, verweist die Nichtregierungsorganisation auf die dringende Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels im globalen Nahrungsmittelsystem &#8211; hin zu einer zukunftsfähigen  Landwirtschaft, einem neuen ökologischen Zeitalter und mehr  Verteilungsgerechtigkeit bei Nahrungsmitteln. &#8220;Wir befinden uns auf Kollisionskurs mit dem ökologischen System. Unsere   Art und Weise, zu produzieren und zu konsumieren, sprengt die   ökologischen Grenzen unseres Planeten und treibt immer mehr Menschen in   den Hunger&#8221;, erklärt Marita Wiggerthale, Agrarexpertin der Organisation.</p>
<p>Der Studie zufolge könnten die Weltmarktpreise für Nahrungsmittel im Vergleich zu 2010, insbesondere unter Berücksichtigung des Klimawandels, bis zum Jahr 2030 um bis  zu 180 Prozent steigen. &#8220;Wenn jetzt nicht umgehend und entschlossen das Ernährungssystem von  Grund auf geändert wird, steigt die Zahl der hungernden Männer, Frauen  und Kinder in den nächsten Jahrzehnten um hunderte Millionen&#8221;, warnt  Wiggerthale. &#8220;Die Regierungen haben viel zu lange die Interessen von  Konzernen und mächtigen Eliten über die Bedürfnisse von uns sieben  Milliarden Menschen gestellt, die die Nahrungsmittel produzieren und  konsumieren. Oxfam fordert die G20-Staats- und Regierungschefs auf, den  dringend notwendigen Startschuss für den Aufbruch in ein neues  Ernährungszeitalter zu geben.</p>
<p>Oxfams Forderungen:</p>
<ul>
<li>G-20: Die Staats- und  Regierungschefs müssen die extremen Preissprünge reduzieren, indem sie  die Transparenz auf den Agrar- und Warenterminmärkten verbessern,  Nahrungsmittelreserven bilden, Finanzspekulation regulieren, die  Förderung des Biosprits beenden und innovative Mechanismen zur  Klimafinanzierung einführen.</li>
<li>Klimakonferenz in Durban: Der neue Globale Klimafonds muss funktionsfähig gestaltet und finanziell gut ausgestattet werden.</li>
</ul>
<ul>
<li>UN-Welternährungsausschuss:  Die Mitglieder müssen erstens robuste freiwillige Leitlinien für den  verantwortlichen Zugang zu Land und anderen natürlichen Ressourcen  verabschieden und Landgrabbing verhindern helfen. Und zweitens einen  Aktionsplan vereinbaren, um die Preisschwankungen anzugehen und  Nahrungsmittelkrisen zu verhindern.</li>
<li>Nahrungsmittelkonvention:  Die Geberländer sollten in Zukunft im Fall von Nahrungsmittelkrisen eine  zuverlässige, schnelle und angemessene Hilfe gewährleisten und diese  dem Zugriff mächtiger Interessengruppen entziehen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Zukunftsfähige  Landwirtschaft: Jede Regierung muss Maßnahmen im eigenen Land  ergreifen, um den Wandel hin zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft  möglich zu machen: Hunger reduzieren, indem Frauen gleichberechtigt  Zugang zu Land und anderen Ressourcen erhalten, eine ökologische  landwirtschaftliche Entwicklung fördern, Beschäftigung für arme Menschen  schaffen, Krisen bewältigen durch Klimaanpassung, soziale  Sicherungssysteme und Katastrophenschutz</li>
</ul>
<p>Flankiert wird der Bericht durch den Start der neuen internationalen Kampagne &#8220;Mahlzeit!&#8221;, die auf das marode weltweite Ernährungssystem aufmerksam machen soll.</p>
<p>Website der Kampagne &#8220;Mahlzeit!&#8221;: <a href="http://www.oxfam.de/Mahlzeit">www.oxfam.de/Mahlzeit</a></p>
<p>Deutsche Kurzfassung des Berichts &#8220;Aufbruch in ein neues Zeitalter&#8221;: <a title="Kurzfassung: Aufbruch in ein neues Zeitalter" href="http://www.oxfam.de/mahlzeit/aufbruch-neues-zeitalter">www.oxfam.de/mahlzeit/aufbruch-neues-zeitalter</a></p>
<p>Englische Vollversion des Berichts: <a title="Bericht Aufbruch in ein neues Zeitalter" href="http://www.oxfam.de/mahlzeit/report">www.oxfam.de/mahlzeit/report</a></p>
<p>Zahlen und Fakten zum Download: <a title="Zahlen und Fakten" href="http://www.oxfam.de/mahlzeit/zahlen-fakten">www.oxfam.de/mahlzeit/zahlen-fakten</a></p>
<p>Bildmaterial und Zitate aus Malawi: <a href="http://www.oxfam.de/mahlzeit/malawi-bilder-zitate">www.oxfam.de/mahlzeit/malawi-bilder-zitate</a>
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		<title>Korruptionssichere Klimapolitik</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 07:06:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KRDK</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland hat gestern in Berlin ihren jährlichen globalen Korruptions-Bericht vorgelegt. In Zusammenarbeit mit der deutschen Nichtregierungsorganisation Germanwatch beschäftigt sich der Bericht mit dem Schwerpunktthema Klimawandel. Verschiedene Aspekte wie Emissionshandel, Anpassungsmaßnahmen oder Abholzung werden analysiert, um zu erörtern wie Vertrauen und Integrität in den Maßnahmen der Klimapolitik gesichert werden können.
&#8220;Wir müssen unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Globaler Korruptions-Bericht" src="http://www.transparency.org/var/portal/storage/images/media/images/gcr_20105/972221-1-eng-GB/gcr_2010.jpg" alt="" width="154" height="216" />Die Antikorruptionsorganisation <a href="http://www.transparency.de" target="_blank">Transparency International Deutschland</a> hat gestern in <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/berlin/">Berlin</a> ihren jährlichen globalen Korruptions-Bericht vorgelegt. In Zusammenarbeit mit der deutschen Nichtregierungsorganisation <a href="http://www.germanwatch.org" target="_blank">Germanwatch</a> beschäftigt sich der Bericht mit dem Schwerpunktthema<strong> </strong><a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/klimawandel/">Klimawandel</a>. Verschiedene Aspekte wie Emissionshandel, Anpassungsmaßnahmen oder Abholzung werden analysiert, um zu erörtern wie Vertrauen und Integrität in den Maßnahmen der Klimapolitik gesichert werden können.</p>
<p>&#8220;Wir müssen unser Klima schützen, aber wir müssen auch Glaubwürdigkeit und die Investitionen in den Klimaschutz schützen, damit sie vollumfänglich Wirkung zeigen können&#8221;, sagte Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland. &#8220;Verlässliche und transparente Verfahren zur Kontrolle der Finanzflüsse sowie die Überprüfung und Einhaltung von Verpflichtungen sind notwendig, um auf Dauer die Akzeptanz der Gesellschaft,Verbraucher und Steuerzahler für den notwendigen Übergang zu erhalten.&#8221;</p>
<p>Die Regierungen der Industrieländer beabsichtigen, die Finanzierung für Klimaschutzmaßnahmen bis zum Jahr 2020 um bis zu 100 Mrd. US-Dollar jährlich zu erhöhen. Viele der Gelder werden dabei in Länder fließen, die im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency auf den hinteren Plätzen rangieren.</p>
<p>Insbesondere Mittel für Anpassungsmaßnahmen werden meist für Infrastrukturprojekte genutzt. Diese gelten als besonders korruptionsanfällig.</p>
<p>In Hinblick auf den Ende des Jahres anstehenden <a href="http://http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Klimakonferenz" target="_blank">UN-Klimagipfel</a> im südafrikanischen Durban kommentiert Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch: &#8220;Entscheidend sind die Integrität und das Vertrauen in die Mechanismen und die Finanzierung der dringend erforderlichen neuen globalen Klimaarchitektur. Insofern wäre Korruption eine erhebliche Gefährdung für die Einhaltung des in Cancun von der Weltgemeinschaft beschlossenen 2-Grad-Limits&#8221;.</p>
<p>Um eine bessere Verzahnung von Klimaschutzpolitik und Antikorruptionsmaßnahmen zu gewährleisten fordern Transparency Deutschland und Germanwatch im Einzelnen:</p>
<p><strong>1) Berichtswesen:</strong> Ein transparentes Berichtswesen in Deutschland und in der EU über Höhe, Umfang und Verwendung deutscher Finanzbeiträge in bilateralen, multilateralen und sonstigen Finanzmechanismen für Maßnahmen der Treibhausgasreduktion sowie der Anpassung ist notwendig. Auch auf der UNFCCC-Ebene muss ein transparentes Register aufgebaut werden, bei dem auch Entwicklungsländer berichten, was sie als Klimafinanzierung empfangen haben.</p>
<p><strong>2) unabhängige Sachverständige:</strong> Ein Höchstmaß an Unabhängigkeit der Sachverständigen, die Maßnahmen, insbesondere im Rahmen des &#8220;Clean Development Mechanismus&#8221; zertifizieren, muss sichergestellt werden. Notwendig ist hierfür eine unabhängige Finanzierung der Sachverständigen aus einem Fonds, in den Projektbetreiber einzahlen, anstelle der bestehenden, direkten Bezahlung durch die Projektantragsteller.</p>
<p><strong>3) betrugssicheres Emissionshandelssystem:</strong> Der Schutz der Konten und der Transaktionen des Europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS) gegen Umsatzsteuerbetrug, Phishing, Diebstahl von Emissionsrechten sowie Geldwäsche muss erhöht werden. Die Kontoeröffnung und -führung sowie der Handel mit Emissionszertifikaten sollte europaweit wirksamer kontrolliert werden.</p>
<p><strong>4) Internationale Regeln zur Rohstoffgewinnung: </strong>Die Bundesregierung sollte sich auf internationaler Ebene dafür einsetzen, einer neuen Form von Kolonialismus einen Riegel vorzuschieben. Im Blickpunkt stehen Verträge von Unternehmen mit nicht selten korrupten Regierungen zur Sicherung großer Landflächen in der Dritten Welt, für den Anbau von Ölpflanzen, zur Abholzung von Wäldern sowie für den Abbau wichtiger Mineralien, wie z.B. Lithium. Im Rahmen des sogenannten Dodd-Frank Gesetzes wird in den USA zukünftig eine Offenlegung von Zahlungen beim Rohstoffabbau verlangt. Die Bundesregierung sollte auf EU-Ebene auf vergleichbare Standards drängen. Zudem sollte sie eine Initiative Frankreichs beim nächsten G 20-Gipfel unterstützen, die auf eine Mitgliedschaft aller G 20-Länder in der &#8220;Extractive Industries Transparency Initiative&#8221;- EITI &#8211; zielt.</p>
<p><strong>5) Integritätsvorkehrungen beim vieldiskutierten Desertec-Projekt:</strong> Vorkehrungen zur Vermeidung von Korruption und Bereicherung einzelner Akteure in der Region sind dringend notwendig. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland: &#8221; Ich empfehle dem Desertec-Konsortium, sich einmal genau die von Transparency International durch Integritätspakte abgesicherten Großprojekte anzuschauen. Wir brauchen bei Infrastrukturvorhaben in dieser Größenordnung in gleicher Weise hohe Transparenz, eine Einbeziehung der Zivilgesellschaft und Verträge und Preise, die über Wettbewerb zustande kommen.&#8221;</p>
<p><strong>6) Transparenz von Lobbyeinfluss beim Klimaschutz:</strong> Die Einbeziehung der Industrietreibhausgase HCFC 23 und N2O in den Clean Development Mechanismus muss beendet werden, u.a. durch Kontrolle und Offenlegung des Lobbyeinflusses von Wirtschaftskreisen in Brüssel. Edda Müller, Vorsitzende von Transparency Deutschland: &#8220;Die Industrie konnte, offensichtlich mit hohem Lobbydruck, die Anrechenbarkeit von HCFC 23 CER &#8211; Emissions-reduktionsrechten auf die Emissionsreduktionsverpflichtung im Rahmen des EU-ETS verlängern. Dies zeigt einmal mehr, wie wichtig eine wirksame Kontrolle und Offenlegung des Lobbyeinflusses in Brüssel ist. Das verpflichtende Lobbyregister für den Zugang zum Europäischen Parlament und zur EU-Kommission muss endlich Wirklichkeit werden.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.transparency.de/" target="_blank">www.transparency.de</a></li>
<li><a href="http://www.germanwatch.org/" target="_blank">www.germanwatch.org</a></li>
<li><a href="http://www.transparency.org/publications/gcr/gcr_climate_change2#Full" target="_blank">Global Corruption Report 2010</a></li>
</ul>
<p><a href="http://www.germanwatch.org/" target="_blank"><br />
</a>
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		<title>Weltklimakonferenz COP 16 in Cancún</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 23:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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www.youtube.com/watch?v=0YzDLCncRuc
29.11.2010 -- 10.12.2010, Cancún, Mexiko
Die Aufregung ist klein dieses Mal. Anders als bei der COP15-Konferenz im letzten Jahr. Der Eröffnungsfilm war damals noch groß angelegt und erinnerte in seiner Dramatik eher an Hollywood und die Eröffnung der olympischen Spiele als an eine trockene Konferenz. Der multimediale Aufwand war groß. COP15 auf allen Kanälen: Webcast, Twitter, [...]]]></description>
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0YzDLCncRuc">www.youtube.com/watch?v=0YzDLCncRuc</a></p></p>
<p><em>29.11.2010 -- 10.12.2010, Cancún, Mexiko</em></p>
<p>Die Aufregung ist klein dieses Mal. Anders als bei der COP15-Konferenz im letzten Jahr. Der <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/2009/176/diskussion/cop15-der-eroffnungsfilm-in-kopenhagen/">Eröffnungsfilm</a> war damals noch groß angelegt und erinnerte in seiner Dramatik eher an Hollywood und die Eröffnung der olympischen Spiele als an eine trockene Konferenz. Der multimediale Aufwand war groß. COP15 auf allen Kanälen: Webcast, Twitter, Petitionen, Rundmails und YouTube; live, on demand, partizipativ. Der Ausgang war ernüchternd.<span id="more-1508"></span></p>
<p>Das zentrale Abschlussdokument, der „Copenhagen Accord“, ist rechtlich nicht bindend. Eine Nachfolgeregelung für das Kyoto-Protokoll steht noch immer aus. Für das Weltklima und die multilaterale Zusammenarbeit war COP15 ein <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/2009/313/diskussion/kopenhagen-videos/">Desaster</a>.</p>
<p>Vor allem die Delegierten aus Entwicklungsländern hatten zum Abschluss der Kopenhagener Konferenz deutlich gemacht, dass ihnen die Art und Weise, wie ihnen die Klimaeinigung präsentiert wurde, nicht passte. Der Delegierte des kleinen Inselstaats Tuvalu kritisierte das Abkommen als Makulatur. Eine Delegierte aus Venezuela sprach von einem “Staatsstreich” gegen den Geist der Vereinten Nationen. Der bolivianische Delegierte schimpfte gar über die “diktatorische” Weise, wie den Delegierten das Papier nur kurz zur Abstimmung präsentiert worden sei.</p>
<p><img class="alignright" title="COP16 Cancun Logo" src="http://www.iisd.org/images/logo_cop16.jpg" alt="" width="281" height="225" />In Vorbereitung auf die COP16-Konferenz wurde in Arbeitsgruppen weiterverhandelt, u.a. in Bonn. In einer gemeinsamen Pressekonferenz Ende Oktober äußerten sich die neue Generalsekretärin des UNFCCC Christina Figueres und Bundesumweltminister Röttgen zum Stand der Vorbereitungen und zu den Erwartungen an Cancún. Röttgen erklärt es volkstümlich und gewollt schlau (<a href="http://unfccc2.meta-fusion.com/kongresse/101018_pressconference/templ/play.php?id_kongresssession=3156">Video ab 10:00 min</a>): &#8220;Vor einem Jahr waren die Verhandlungen in Kopenhagen, mit einem großen Momentum, wo wir dachten, das ist in einem Schlag alles zu erledigen, aber wir haben lernen müssen, dass es doch ein dickes Brett ist, das wir bohren müssen.&#8221; Und hocherfreut über seinen eigenen Kalauer fügt Dr. Röttgen lächelnd hinzu: &#8220;So ist eben Politik, wie wir seit Max Weber wissen.&#8221; Vielleicht findet Berufspolitiker Röttgen in Cancún ja die Zeit beim Zitierten nachzulesen: &#8220;Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich.&#8221;* Damit ist nur bedingt der Antitypus zum Dünnbrettbohrer gemeint, auch wenn Röttgens Zitierweise genau diese Lesart nahelegt.  Anschließend stellt er klar, was &#8220;wir&#8221; von COP16 erwarten und erwarten können: &#8220;Wir erwarten von Cancún eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung und zur Vorbereitung eines internationalen Abkommens.&#8221; Mehr aber auch nicht. Und wer das Ringen um die gemeinsame doch unrealisierbare europäische Verhandlungsposition am Ende der Pressekonferenz mitverfolgt, der weiß warum.</p>
<p>Schlimmer noch, sind im Laufe des vergangenen Jahres doch nicht nur die Klimaforscher des <a href="http://www.ipcc.org">IPCC</a> vermehrt in die Kritik geraten, sondern haben auch die Halbzeitwahlen in den USA das Gewicht wieder stärker zu den <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/klimawandel/">Klimawandel</a>-Zweiflern verschoben und zuguterletzt <a href="http://cablegate.wikileaks.org/">Löcher</a> in den Datenleitungen der amerikanischen Botschaften für einige Aufregung rund um den Globus gesorgt.</p>
<p>Davon abgesehen wird es bei den laufenden Cancún-Verhandlungen aber vor allem darum gehen, den in Kopenhagen bekundeten &#8220;Grünen Entwicklungsfond&#8221; verbindlich einzurichten. Dabei handelt es sich um finanzielle Zusagen von 100 Milliarden Dollar jährlich ab 2020, welche die Industrienationen den Entwicklungsländern für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels und zur Förderung erneuerbarer Energiequellen bereitstellen wollen oder sollen, je nach Perspektive und Lesart.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/klimawandel/">Klimawandel</a> sollte niemals als Grund benutzt werden, um die Armen der Welt zu fortdauernder Armut zu verdammen&#8221;, schrieb in diesem Zusammenhang auch die britische Wochenzeitschrift The Economist in einem <a href="http://www.economist.com/node/17492961">Leitartikel</a> letzter Woche. Der liberalen Wochenzeitschrift geht es jedoch weniger um finanzielle Zusagen, sondern vor allem um Wissenstranfer patentgeschützter Technologien in Landwirtschaft und anderen Bereichen, um Entwicklungsländern eine Anpassung an den <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/klimawandel/">Klimawandel</a> zu ermöglichen und klimaschädliche Entwicklungen wie etwa der Abholzung des Regenwaldes einzudämmen.&#8221;Entwicklung muss klima-bereit sein, selbst wenn sie nicht klimafest sein kann.&#8221; Davon sind auch wir klimafest überzeugt.</p>
<ul>
<li><a href="http://unfccc2.meta-fusion.com/kongresse/101018_pressconference/templ/play.php?id_kongresssession=3156">Pressekonferenz</a> (mit Christina Figueres und Norbert Röttgen)</li>
<li><a href="http://www.textlog.de/weber_politik_beruf.html">Max Weber: Politik als Beruf.</a> München und Leipzig: Duncker &amp; Humblot, 1919, Schluss, S. 66</li>
<li><a href="http://unfccc.int">UNFCCC</a> (Webseite zur Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen)</li>
<li><a href="http://www.cc2010.mx/en/">COP16</a> (Website zur UN-Klimakonferenz COP16 in Cancún)</li>
<li><a href="http://www.ipcc.org/">IPCC</a> (Webseite des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen)</li>
</ul>
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		<title>Eine-Welt-Landeskonferenz NRW</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 08:41:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Apocalypse now oder nachhaltiges Bruttosozialglück!?
Gute Ideen für stürmische Zeiten

Das Eine Welt Netz NRW lädt alle Interessierten zur 14. Eine-Welt- Landeskonferenz vom 5. März 2010, 17.30 Uhr bis 6. März 2010, 17.30 Uhr, in die Festhalle Solingen-Ohligs ein. Kooperationspartner der Konferenz sind das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und das UNEP/Wuppertal Institut Collaborating Centre on [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Apocalypse now oder nachhaltiges Bruttosozialglück!?</h2>
<h3>Gute Ideen für stürmische Zeiten</h3>
<h3><img class="alignleft" title="Quelle: Eine Welt Netz NRW" src="http://www.eine-welt-netz-nrw.de/seiten/fileadmin/ewn/seiten/Lako_2010/Lako-2010-Werbebildchen.jpg" alt="" width="190" height="190" /></h3>
<p>Das Eine Welt Netz NRW lädt alle Interessierten zur 14. Eine-Welt- Landeskonferenz vom <strong>5. März 2010</strong>, 17.30 Uhr bis <strong>6. März 2010</strong>, 17.30 Uhr, in die Festhalle Solingen-Ohligs ein. Kooperationspartner der Konferenz sind das <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/2009/483/ngo/wuppertal-institut-fur-klima-umwelt-energie/">Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie</a> und das UNEP/Wuppertal Institut Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/2009/489/ngo/unepwuppertal-institute-collaborating-centre-on-sustainable-consumption-and-production-cscp/">(CSCP)</a>.</p>
<p>Die Konferenz wird zuerst eine Bestandsaufnahme liefern: Wurden die Chancen ergriffen für ein krisensicheres Finanzsystem, für verlässlichen Klimaschutz und die Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele? <span id="more-470"></span>Oder steuern wir auf eine Apokalypse zu? Welche positiven, nachhaltigen Ansätze in Nord und Süd gibt es? Macht nur Geld und Konsum glücklich oder kann man das „Bruttosozialglück“ in Nord und Süd anders steigern? Welche Lebensstile zwischen Ghana, Castrop- Rauxel und Shanghai sind nachhaltig? Welche alternativen Geschäftsmodelle existieren und wie kann die Wirtschaft nachhaltig produzieren? Welche Relevanz haben diese neuen Ideen für die Eine-Welt-Arbeit in NRW?</p>
<p>Zum Abschluss diskutieren wir neun Wochen vor der NRW-Landtagswahl die Klima- und Eine-Welt-Politik des Landes mit den LandtagskandidatInnen der fünf großen Parteien.</p>
<p>Als ReferentInnen haben u. a. bereits zugesagt:</p>
<ul>
<li>Sire Diakite, Botschafterin von Mali;</li>
<li>Wei Zhao und Michael Kuhndt vom CSCP;</li>
<li>Prof. Dr. Dirk Messner, Geschäftsführer beim Deutschen Institut für Entwicklungspolitik;</li>
<li>Gunilla Blomquist, schwedisches Umweltministerium;</li>
<li>Dr. Nico Paech, Wirtschaftswissenschaftler Uni Oldenburg;</li>
<li>Wolfgang Sachs, Wuppertal-Institut und</li>
<li>Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration in NRW.</li>
</ul>
<p>Die Konferenz wird gefördert durch die Stiftung für Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen, den Evangelischen Entwicklungsdienst, den Katholischen Fonds und die GEPA. Für Simultan-Übersetzung ins Deutsche ist gesorgt.</p>
<p>Eine Anmeldung ist online möglich. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://www.eine-welt-netz-nrw.de" target="_blank">www.eine-welt-netz-nrw.de</a>.
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		<title>Online-Klimaspiel GGO 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 10:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tim Kunkowski, Srdja Matovic und Janine Luzak haben unabhängig vom großen Rummel um die Weltklimakonferenz in Kopenhagen überlegt, wie sie auf die Problematik Klimawandel aufmerksam machen können. Die drei Hamburger entwickelten als Non-Profit-Aktion ein Online-Spiel, welches die Internet-User in die Verantwortung nimmt und sie zu den Hauptakteuren des Klimawandels macht: Dahinter steckt ein dynamisches Modell, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tim Kunkowski, Srdja Matovic und Janine Luzak haben unabhängig vom großen Rummel um die Weltklimakonferenz in Kopenhagen überlegt, wie sie auf die Problematik <a href="http://www.einewelteinezukunft.de/tag/klimawandel/">Klimawandel</a> aufmerksam machen können. Die drei Hamburger entwickelten als Non-Profit-Aktion ein <a href="http://www.ggo2010.de" target="_blank">Online-Spiel</a>, welches die Internet-User in die Verantwortung nimmt und sie zu den Hauptakteuren des Klimawandels macht<span id="more-256"></span>: Dahinter steckt ein dynamisches Modell, das aufgrund des Ressourcenverbrauchs pro Kontinent und des individuellen Lebensstandards, sowie des ökologischen Bewusstseins einen jährlichen Ausstoß an CO2 ermittelt. Dieser wiederum führt zu einer spezifischen Erwärmung des globalen Klimas, die nicht über 2 Grad Celsius steigen darf, will man das Spiel gewinnen.</p>
<div id="attachment_257" class="wp-caption alignleft" style="width: 593px"><img title="ggo2010" src="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/uploads/ggo2010.png" alt="Quelle: www.ggo2010.de" width="583" height="310" /><p class="wp-caption-text">Quelle: www.ggo2010.de</p></div>
<p>Der Spieler nimmt die Rolle einer fiktiven, transnationalen Weltregierungsorganisation, der GGO (Global Governance Organisation) ein, um mit einer Vielzahl von klimaschonenden Maßnahmen aus den verschiedensten Bereichen, wie Industrie, Transport, Stromversorgung, Bildung oder Verbrauch, die jährliche CO2 Produktion global zu senken. Welche Maßnahmen senken am schnellsten und nachhaltigsten die globale CO2 Produktion? Bessere Isolierung der Wohnhäuser im Norden? Photovoltaikanlagen? Oder setzt er doch lieber alles auf die Bildung?</p>
<p><div id="attachment_264" class="wp-caption alignleft" style="width: 594px"><img class="size-full wp-image-264" title="ggo2010-charts" src="http://www.einewelteinezukunft.de/wp-content/uploads/ggo2010-charts.png" alt="ggo2010-charts" width="584" height="203" /><p class="wp-caption-text">Quelle: www.ggo2010.de</p></div>
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		<title>COP15 &#8211; Tag 1</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anders Fogh Rasmussen]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir wissen jetzt, dass der dänische Ministerpräsident noch immer Rasmussen heißt. Seit 1993 wohlgemerkt. Geändert haben sich seitdem nur die Vor- und Mittelnamen: Poul Nyrup, Anders Fogh, Lars Løkke. Verwandt sind sie nicht. Einer ist mittlerweile Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas (PES), der Zweite Generalsekretär der NATO und der Dritte eröffnete als amtierender dänischer Ministerpräsident [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir wissen jetzt, dass der dänische Ministerpräsident noch immer Rasmussen heißt. Seit 1993 wohlgemerkt. Geändert haben sich seitdem nur die Vor- und Mittelnamen: Poul Nyrup, Anders Fogh, Lars Løkke. Verwandt sind sie nicht. <span id="more-185"></span>Einer ist mittlerweile Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Europas (<a href="http://www.pes.org" target="_blank">PES</a>), der Zweite Generalsekretär der NATO und der Dritte eröffnete als amtierender dänischer Ministerpräsident die COP15-Klimakonferenz.<br />
Anschließend sprachen Rajendra Kumar Pachauri, Vorsitzender des Weltklimarates (<a href="http://www.ipcc.ch/" target="_blank">IPCC</a>), Yvo de Boer,  Generalsekretär im Sekretariat der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (<a href="http://unfccc.int" target="_blank">UNFCCC</a>) und Connie Hedegaard dänische Ministerin und COP15-Präsidentin.</p>
<p><span class="youtube">
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		<title>COP15 &#8211; Der Eröffnungsfilm in Kopenhagen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:06:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein bisschen erinnerte es auch an die Eröffnung der Olympischen Spiele. Oder an die Oscar-Verleihung. Oder an einen schlechten Katastrophenfilm aus den 80ern. Der Eröffnungsfilm der COP15-Konferenz im dänischen Kopenhagen zeigt spielende Kinder, die abends vorm Einschlafen die bösen Nachrichten sehen müssen, um sich plötzlich allein in der Wüste wiederzufinden und dort auch noch ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein bisschen erinnerte es auch an die Eröffnung der Olympischen Spiele. Oder an die Oscar-Verleihung. Oder an einen schlechten Katastrophenfilm aus den 80ern. Der Eröffnungsfilm der COP15-Konferenz im dänischen Kopenhagen zeigt spielende Kinder, die abends vorm Einschlafen die bösen Nachrichten sehen müssen, um sich plötzlich allein in der Wüste wiederzufinden <span id="more-176"></span>und dort auch noch ihr Plüschtier zu verlieren, einen Eisbären wie sollte es anders sein. Und dann braut sich schon das ganz große Gewitter zusammen. Ein Mädchen rennt barfuß über den ausgetrockneten Meeresboden, die Flutwelle hinter sich. Sie klammert sich an einen rettenden Ast. Zum Glück wacht sie auf und Papa hat das ultimative Mittel zur Beruhigung parat: die Webseite der Weltklimakonferenz. Dort finden sie auch noch ein paar erbauliche Youtube-Videos und ein Ausweg scheint in Sicht. Showdown auf dem Dach eines Hochhauses. Die musikalische Untermalung wird immer dramatischer, die Streicher überschlagen sich. Plötzlich steht das kleine Mädchen allein mit dem schlechten Wetter auf dem Dach. Einen Camcorder in der Hand, denn Youtube ist kinderleicht, da kann jeder mitmachen: &#8220;Please help the world!&#8221; Und eine ganze Kinderschar rund um den Globus stimmt mit ein: &#8220;Please help save the world!&#8221; Dann ist es zum Glück erst einmal vorbei.</p>
<p>“Wir haben einen Film gemacht, der die Herzen anspricht, nicht den Kopf.&#8221;, sagt der dänische Regisseur des Films Mikkel Blaabjerg Poulsen. Ob das wirklich die richtige Einstimmung war?</p>
<p><span class="youtube">
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</span><p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=NVGGgncVq-4">www.youtube.com/watch?v=NVGGgncVq-4</a></p>
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		<title>Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie</title>
		<link>http://www.einewelteinezukunft.de/2009/483/organisationen/wuppertal-institut-fur-klima-umwelt-energie/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 08:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erforscht und entwickelt Leitbilder, Strategien und Instrumente für eine nachhaltige Entwicklung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Im Zentrum stehen die Ökologie und deren Wechselbeziehung mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die Entkopplung von Naturverbrauch und Wohlstandsentwicklung bildet einen wichtigen Forschungsschwerpunkt.
Aufbauend auf der klassischen, an Disziplinen orientierten Wissenschaft, werden komplexe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erforscht und entwickelt Leitbilder, Strategien und Instrumente für eine nachhaltige Entwicklung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Im Zentrum stehen die Ökologie und deren Wechselbeziehung mit Wirtschaft und Gesellschaft. Die Entkopplung von Naturverbrauch und Wohlstandsentwicklung bildet einen wichtigen Forschungsschwerpunkt.<br />
Aufbauend auf der klassischen, an Disziplinen orientierten Wissenschaft, werden komplexe Nachhaltigkeitsprobleme transdisziplinär bearbeitet und zu praxisrelevanten und akteursbezogenen Lösungsbeiträgen geführt. Problem, Lösungsansatz und Netzwerke sind dabei gleichermaßen global, national sowie regional/lokal ausgerichtet.<span id="more-483"></span><br />
Das Institut versteht sich als Mittler zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und arbeitet dementsprechend anwendungsorientiert. Organisiert als eine rechtlich selbständige, gemeinnützige GmbH mit Sitz in Wuppertal, erwirtschaftet das Institut den größten Teil seines Budgets extern durch Drittmittel-finanzierte Auftragsforschung. Die Auftraggeber sind Ministerien auf internationaler, europäischer, Bundes- und Länderebene, Kommunen, Wirtschaftsunternehmen und -verbände, gesellschaftliche Organisationen, Stiftungen und andere. Zudem erhält das Institut eine Grundfinanzierung vom Land Nordrhein-Westfalen als alleinigem Eigentümer.<br />
Am Wuppertal Institut arbeiten ca. 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zwei Drittel hiervon macht das wissenschaftliche Personal aus mit unterschiedlichem disziplinären Hintergrund: Natur- und Umweltwissenschaften, Geographie, Systemwissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Planungswissenschaften, Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Sozialwissenschaften. </p>
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