Tagesschau & das neue Outfit

Inzwischen dürfte es ja jeder schon gesehen haben, die Tagesschau hat ein neues Outfit. Im Zentrum steht dabei die neue Hintergrundwand.

Statt wie bisher in einer Bluebox zu stehen, hat man nun eine projezierte Wand, die hinter den Moderatoren stehen. Eine Bluebox ist ein blauer Hintergrund, in den man alles Mögliche reinprojezieren kann, das wird oftmals im Fernsehen genutzt. Manchmal ist diese Wand auch grün. Die Kunst dabei ist es, die Moderatoren so auszuleuchten, dass man das nicht sieht, also an den Schnittstellen.

Doch das ganze Konzept wurde neu gemacht, von der Wetterwand bis zu den Einblendungen. Insgesamt finde ich hat das ganze so einen Touch, als wäre es aus den frühen 80er Jahren. Vielleicht wollte man ja zurück zu den Klassikern. Auch die Musik hat sich geändert und zwar negativ wie ich finde, etwas zahnlos, langweilig, zu wenig aufdringlich.

Insgesamt, finde ich, es sah vorher besser aus. Vor allem die Wetteransicht hat so einen Style wie man es sich früher vorgestellt hat. Einzig der Tresen mit seinen Rundungen hat, m.E., einen postmodernen Touch.

Im Laufe der Zeit hat man ja einige Konzeptionen der Tagesschau mitbekommen, und eigentlich fand ich jedesmal, dass es nun frischer, moderner aussieht. Nur dieses Mal finde ich es wirkt eher im Vintage-Style. Aber ein Rückbau ist wohl nicht denkbar, denn insgesamt hat man sich das neue Studio über 23 Millionen Euro kosten lassen. Bei der ARD rechnet man aber so, da es die Tagesschau24 auch nutzt, lohnen sich die Ausgaben wieder.

24. April 2014 in Politik & Medien, Story-Kommentar, Technik & Internet

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