Überwachungskameras und der Sicherheitswahn

Ja, es war auch für mich wieder einmal ein Schock, dass es eine Bombe war, die man in Bonn gefunden hat und ja, das hätte böse ins Auge gehen können, doch gleich über mit blindem Aktionismus vorgehen?

Immer wenn soetwas schockierendes passiert, muss man irgendetwas tun, sei es auch noch so hilflos und auch wenn es nach Verzweiflung schreit, es werden Gesetze verabschiedet, die die Bürgerrechte einschränken. Das kennen wir ja schon von Schily, aber es kommt immer wieder vor. Dieses Mal will man mehr Kameras aufbauen, um beispielsweise Terrorismus geht.

polizei hubschrauber

Obwohl ja alle Gesetze zur Reduktion der Bürgerrechte der Grund der Terrorismus war. Jetzt will man mehr Kameras aufstellen und es folgte auf einem deutschen Nachrichtensender der Zusatz, das hätte nicht geschadet, diese schon zu haben. Doch hätte es finde ich!

Wenn man das System hackt und dass das einige Leute können dürfte weithin bekannt sein, kann man alle Kameras checken. Beispielsweise gibt es schon auf der Friedrichstraße in Berlin soviele Kameras, dass man eine Person die ganze Straße entlang mit Kameras folgen könnte. Wer weiß wer das System nutzt, denn die Frage nach der Kontrolle der Kontrolleure – quasi Kontrolle der zweiten Ebene – wird ja auch immer lauter.

Der beste Datenschutz ist es, dass es gar keine Daten gesammelt werden!

13. Dezember 2012 in Politik & Medien
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