US-Militärärzte | Erfahrungen & das heimische Schlachtfeld

Die Ärzte des Militärs brauchen Erfahrungen und möglichst realistische Szenarien um diese Erfahrungen zu vertiefen. Diese Szenarien finden sich in den USA selbst.

In den USA kann man sich relativ einfach Waffen und Munition zulegen, was vermutlich der Grund für die vielen Schussverletzungen in dem Land ist. Vor allem in Chicago im Nordosten der USA hat viele Opfer mit Schusswunden in seinem Krankenhaus.

US Soldat

Wenn man in Europa groß geworden ist, wundert man sich schon über die US-amerikanische Ambitionen und Vernarrtheit in Waffen. Waffen, die man sogar in Supermärkten kaufen kann.

Der derzeitige demokratische US-Präsident, Barak Obama, versuchte die Waffenwut der US-Einwohnenden zu reduzieren und stieß auf vehementen Widerstand, trotz der Amokläufe mit sogar halbautomatischen Gewehren. Der Republikaner-Nahe Waffenverband NRA (National Riffle Association) hat viel Geld und wirbt gegen die Waffengewalt, mit noch mehr Waffen. Die Logik ist, wenn ich eine Waffe habe, kann ich mich gegen Waffengewalt wehren.

Das Prinzip der gegenseitigen Aufrüstung ist längst angelaufen. Das kennt man nicht nur aus dem Kalten Krieg, sondern auch aus der Beziehung der Terrorgruppe IRA und der britischen, respektive nord-irischen Polizei. Wenn die gegnerische Fraktion aufrüstet, rüsten die anderen nach und das ist eine Spirale.

In Chicago hat die Spirale die Krankenhäuser im Griff, es gibt kaum Gegenden in den USA wo mehr Menschen mit Schusswunden eingeliefert werden. Daher sammeln Chirurgen des US-Militärs ihre Erfahrungen in der windigen Stadt Chicago. Hier gibt es so viele Schusswunden, wie im Krieg.

Die USA, und das muss man sich immer wieder vergegenwärtigen, hat den Anspruch die Führungsnation der westlichen Welt zu sein.

5. Dezember 2014 in Gesundheit, Politik & Medien

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