USA und die Reputation

Die USA haben ihr Gesicht verloren, würde ich sagen. Kann man diesem Staat, der sich über alle hinwegsetzt, überhaupt noch irgendwas glauben? Ein Verwirrspiel der Jahrzehnte liegt hinter uns, und was mich angeht, ich glaub den USA gar nichts mehr!

Es mag ja sein, dass der Nachrichtendienst der USA – NSA – innerhalb der Gesetze gearbeitet hat und dass es keinerlei rechtlichen Konsequenzen geben wird – naja, eigentlich ist das ja Sonnenklar!; aber es entstand ein Nachteil für die NSA – Ihre Reputation ist m.E. stark beschädigt. Was mich angeht, ich gehe sogar soweit zu sagen: Glaubt Ihren Lügen nicht! Keiner glaubt, dass er nicht abgehört wird und früher dachte man an Verschwörungstheorie, doch sie hatten tatsächlich  recht. Die USA weiß also alles, aber ihre Informationspolitik basiert auf Verwirrung, Fehlinformationen und Intransparenz: Sehr demokratisch und im Übrigen begann auch die Finanzkrise in den USA aufgrund dieses Verhaltens.

US Flagge

Was mich angeht, ich gehe sogar soweit zu sagen: Glaubt Ihren Lügen nicht! Don’t trust their lies! Mit Demokratie hat das doch schon lange nichts mehr zu tun, weder im Handeln noch in den Zielen der USA. Es gibt einen Grund, warum so viele Menschen die USA hassen, vor allem, wenn sie im arabischen Raum wohnen.

NSA und der Reputationsverlust der USA

Es gab vor Jahren einmal ein schönes Beispiel für den Verlust der Reputation. Damals, als Bush Afghanistan in die Steinzeit zurückbomben ließ, gab es eine große Announce in einer Studi-Zeitung. Es stand dort sinngemäß: „Wir trauern um das Vorbild USA“. Den Vorbildcharakter hat die USA schon lange nicht mehr, wenn sogar Russlands Putin als Menschenrechtler ehren lässt, da er den modernen Helden Edward Snowden Asyl gewährt.

Der US-Außenminister, John Kerry, sagt: Ja, wir sind da etwas zuweit gegangen. Habt ihr uns erwischt, lächelt und charmiert weiter, ist doch alles schon geregelt. Es wird nichts mehr passieren in der Richtung, was die Bevölkerung angeht, ist es ja sowieso egal. Aber glaubt das noch irgendjemand, mit dem Witz antworten die doch immer.

Und soll ich wirklich glauben der US-Präsident weiß nicht, was seine Dienste machen? Die Alternative wäre, dass der NSA schon ein Staat im Staat ist und über der Welt steht und keinerlei Regeln hat? Beide Versionen erschrecken und sagen mir doch eines ganz klar: Lug und Trug ist die Strategie. Ich glaube dem charmanten US-Präsidenten genau so viel wie George Bush, welchen auch immer…

Deren plumpe Versuche den Leuten Sand in die Augen zu streuen ist doch peinlich, die geben sich ja nicht mal mehr richtig Mühe, ihre echten Strategien zu verdecken.

Imperien brechen immer an den Rändern zusammen und die USA ist ein Imperium im klassischen Sinne. Das sieht auch der Autor dieser Seite so. Wichtig ist aber jetzt schon die Frage, was passiert aus dem Machtvakuum, das die USA hinterläßt? Wenn wir in der Geschichte nachsehen, so wird das was danach kommt, nicht besonders gut aus: Warlords, Kriege und das Ende des Handels.

1. November 2013 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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