Viele seltene Erden

Britische Forscher haben ein großes Reservoire an seltenen Erden gefunden. Doch das bringt Probleme…

Seltene Erden, also Substanzen, die nur sehr selten vorkommen, sind wichtig für die digitale Entwicklung. Substanzen wie Tellur werden aber auch bei der Photovoltaik notwendig.

Photovoltaik Anlage

Diese Stoffe findet man derzeit vor allem in Afrika und der Abbau dessen ist mühsam, denn die Konzentration ist äußerst gering – wie der Name „seltene Erden“ schon aussagt.

Die gute Nachricht ist, man hat sehr viel in hoher Konzentration gefunden – und zwar Unterwasser. Am Meeresgrund befindet sich ein Berg, vollgespickt mit diesen Stoffen. Der Fundort ist rund 500 Kilometer von den Kanarischen Inseln entfernt. Es gibt schon andere Unterwasserminen, vor allem im pazifischen Ozean.

An diesem Fundort im Atlantik verbergen sich Berechnungen nach rund 2.670 Tonnen Tellurium. Dieses Element kommt etwa so häufig auf der Erde vor, wie Gold. Nicht zu verwechseln mit einem speziellen Orrery Modell.

Die schlechte Nachricht ist, man weiß nicht wie sich die Förderung auf die die Unterwasserbiologie auswirkt. Erst seit kurzer Zeit weiß die Menschheit, dass in der Meerestiefe viel mehr Tiefe leben, als man angenommen hatte. Wie sich der Eingriff auf das Ökosystem auswirkt und welche Wechselwirkungen es mit anderen Ökosystemen hat, ist völlig unklar.

Aber es scheint, als wäre diese Abbauart eine bessere Lösung, als diejenige an Land, was ebenfalls mit viel Umweltzerstörung einhergeht. Ein Dilemma…

18. April 2017 in Natur, Technik & Internet

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