Was ist ein Beamten-Darlehen?

Die Beamten hierzulande haben einige Vorrechte und es gibt auch einen besonderen Kredit für sie…

Die Idee einer Kaste des Beamtentums ist wohl eine der ersten Errungenschaften der Zivilisationen von vor rund 6.000 Jahren. Schon immer gab es Verwaltende, die im Auftrag eines Herrschers gewisse Tätigkeiten ausübt. Von den Sumerern und Ägyptern bis in die Gegenwart. Im Mittelalter gab es mehrere Begriffe für solche Tätigkeiten, am verbreitetsten ist wohl der Begriff der Meier – ein Grund, warum der Name so verbreitet ist.

Geld auf Waage

Der Beamtenstatus in Deutschland beherbergt eine Reihe von Pflichten, darunter auch das Streikverbot. Menschen, die einen Beamtenstatus inne haben, dürfen nicht streiken. Demonstrieren ja, aber nicht die Arbeit verweigern, damit der Staat voll funktionstüchtig ist. Dafür hat man eine Reihe von Privilegien, die so machen Einschränkung wett machen soll.

Allen voran steht wohl das Einkommen, naja oder vielleicht der Rentenanspruch. Aber bleiben wir beim Geld. Beamten bekommen auch einen sogenanntes Beamtendarlehen. Eigentlich ist das kein Finanzprodukt als standalone, wie man neudeutsch so schön sagt. Das mag ein Grund sein, warum diese Kreditart unter den unterschiedlichsten Begriffen vorkommt.

In früheren Jahren hatte der Staat vor allem Beamte, doch inzwischen gibt es auch viele Angestellte beim Staat, welche in der Regel ebenfalls diesen Kredit aufnehmen können. Wer sich also auf der Suche nach einem Beamtenkredit begibt, sollte da mal nachfragen. Es hängt nicht nur davon ab, welchen Job man ausübt, sondern auch wie lange man das bereits macht.

Die sichere Versorgung der Beamtenschaft und das hohe Einkommen ermöglicht es dieser Bevölkerungsgruppe einen besonderen Kredit zu bekommen, da das Risiko eines Rückzahlungsausfalls reduziert. Derzeit gibt es zwar günstige Zinsen, aber das ist in der Regel der große Vorteil dabei. Dafür erhöht sich die Rückzahldauer in vielen Fällen, wozu man bei der Aufnahme ebenfalls erkundigen sollte.

Zuweilen gehen die Banken dabei in einer bestimmten Art vor, die aber auf Grund der geringen Zinsen kaum noch gängige Praxis sein dürfte. Denn bis vor der Zeit der geringen Zinsen hatte man eine Lebensversicherung über die Höhe der Summe abgeschlossen und die Zinsen waren die Rendite, die vom Gläubiger übernommen wird. Sie diente auch als Sicherheit – aber die wenigen Zinsen haben das Modell vermutlich etwas eingeschränkt.

6. September 2016 in Story-Kommentar, Wirtschaft

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