Wie entstehen die Pressefotos?

Wenn man die Nachrichten sieht und es gab beispielsweise eine Razzia, sieht man Bilder. Doch wie entstehen diese?

Die Polizei plant irgendwo eine Razzia, was ja des Öfteren – gerade jetzt bei den Terrorverhaftungen – vorkommt. Dabei wird dann in Bild oder Video gezeigt, wie die Polizei etwas wegschafft oder die Türen mit ihren Kräften blockieren. Solche Einsätze geschehen in der Regel im Morgengrauen – so werden diese Leute auch gerne als das Morgengrauen oder die Herren des Morgengrauen (zumindest früher) bezeichnet.

Polizei stellt sich vor Haus in Berlin

Polizei stellt sich vor Haus in Berlin

Erst wenn der Zugriff erfolgt ist, wird die Presse zugelassen, respektive informiert. Dann ist die Polizei ja aber noch einige Zeit vor Ort um Beweise zu sichern und dererlei mehr. In dieser Zeit wird die Presse dann näher geholt und die Polizei stellt sich Medienwirksam hin. Die Information an die Presse erfolgt an die größeren, respektive relevanten Medien vor Ort. Diese Bilder gehen dann um die Welt.

Deshalb sind die Bilder von Echtzeitzugriffen oder etwas in dieser Art meist mit verwackelten Bildern von Handys. Doch damit kann man auch Spielen. Denn die verwackelten Bilder vermitteln eine Authentizität. Schaut man Dokus an, so ist die Art des Schnitts und der Aufnahmen gänzlich anders, als beispielsweise bei Hollywood Filmen.

Gerade in der Zeit des Postfaktischen nutzt vor allem die Populisten gerne diese Art der Manipulation. Wer sich dafür interessiert, sollte sich diese Dokumentation anschauen. Darin wird eine Story postuliert, die mit solchen Manipulationen einhergeht. Erst danach wird man aufgeklärt. Ich möchte nicht zuviel verraten, nur so viel sei geschrieben: Man muss durchhalten!

7. Januar 2017 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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