Winterdepressionen & das Licht

Im Winter ist vor allem Licht knapp, weswegen viele Menschen den Kopf hängen lassen. Doch das muss nicht sein…

Natürlich spielen in eine Depression mehr Faktoren rein, als nur das Licht. Es gibt auch verschiedene Gründe für eine Depression, wie Hormonstörungen oder fehlende Botenstoffe. Bevor man nun zu alten oder neuen Hilfsmittel greift, gibt es noch „gesündere“ Methoden, die man ausprobieren kann.

Sonne hinter Wolken

Mit einer abwechslungsreichen Ernährung kann man vor allem die wichtigen Rohstoffe für den Körper bereitstellen, dazu gehören Omega-3-Fettsäuren, die in Leinöl oder Fisch in hoher Konzentration vorkommen. Des Weiteren braucht der Körper, also Du, L-Carnitin, das kommt in Meeresfrüchten, Lammfleisch, Ziegen- oder Schafskäse, Joghurt, frischen Pilzen, Erdnüssen und Brokkoli häufig vorkommt.

Dazu kommen noch solche Sachen wie Folsäure, wie in Tomaten oder Spinat zahlreich vorhanden. Aber hier müssen Schwangere vorsichtig sein… An Mineralstoffen sind es vor allem Eisen und Magnesium.

Selbstredend dürfen die wichtigen Vitamine nicht fehlen, dazu gehören die der Klasse B, C und D. Vitamin B ist für die Nerven gut, es kommt in Hühnerfleisch (oder Suppe), Fisch, Linsen und Bananen vor. Vitamin C dürfte klar sein, in Hagebutten oder Zitronen.

Vitamin D stärkt das Immun- und Herz-Kreislaufsystem. Vitamin D kommt in Fisch häufig vor, sowie in frischen Pilzen. Doch um das Vitamin D zu entwerfen, braucht es das Sonnenlicht und da sind wir wieder beim Eingangsthema: Licht. Hier liegt meines Erachtens ein häufig begangener Fehler – die Cremes.

Denn fast alle heutigen Cremes verfügen über einen gewissen Sonnenschutzfaktor. Gut gemeint, doch blockiert es auch das bisschen Licht, das im Winter auf die Haut trifft, und die Vitamin D Konzentration verhindert. Wer sich also überall eincremt, ist auch überall vor der Sonne geschützt.

Und ja, Raus gehen hilft. Denn auch wenn es bewölkt ist, sind draußen immer noch 10 mal so viel Lux (die Messeinheit bei Licht) zu messen, als in Innenräumen, egal wie gut durchleuchtet… Und naja, Sonnenlicht ist etwas anderes als künstliches Licht, schon für das Gefühl.

Rotlicht ist ebenfalls immer sehr beliebt, es wärmt und strahlt eben rotes Licht aus. So eine Lichttherapie mit einer Rotlichtlampe macht man bei geschlossenen Augen und nur ein paar Minuten. Diese Lampe frisst auch ordentlich Strom 😉

23. Oktober 2015 in Gesundheit, Natur

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