Zuschüsse zur Einbruchssicherheit geplant

Die Bundesregierung hat beschlossen die Finanzierung zur Sicherung des Eigenheims zu erhöhen. Dafür wendet man sich an die KfW.

Die KfW Bank ist eine staatliche Bank, welche Weiterbildungsmaßnahmen finanziert und eben staatliche Mittel für private Förderungen vergibt. Und da die Statistiken bei den Einbruchszahlen immer weiter steigen, musste die Regierung was tun. Also schiebt man die Verantwortung wieder auf die Individuen – genau wie bei der Rente, nebenbei gesagt.

Alte Rollaeden

Bisher gab es pro Jahr 10 Millionen Euro Zuschüsse, für Personen, die ihr Eigenheim absichern wollen. Nun will man die Summe verfünffachen und die Bedingungen dafür etwas abändern. So soll beispielsweise die Mindestsumme reduziert werden. Bisher war es so, dass man mindestens 2.000 Euro investieren musste, um eine Förderung zu bekommen.

Die förderbaren Kosten betreffen sowohl das Material, als auch die Kosten für den Einbau, also die Handwerksleistungen. Wer einen Antrag zum Einbruchsschutz stellen will, muss sich dafür an die KfW wenden. Dort muss man den Antrag stellen, bevor man das Haus oder die Wohnung einbruchssicher macht. Zudem müssen die Arbeiten von Fachpersonal durchgeführt werden.

Die Maßnahmen zur Einbruchssicherheit sind vielfältig und daher ist Aufmerksamkeit geboten. Bei Einbruchssicherheit denke ich zunächst an Alarmanlagen und Bewegungsmelder. Hier fördert die KfW Investitionen, die sich nach DIN EN 50131 – ab dem zweiten Grad – richten. Die Schwachpunkte eines Wohnraums liegen aber auf der Hand: Die Fenster und Türen.

Vor allem einbruchshemmende Türen sind relevant. Diese gibt es in verschiedenen Kategorien der Einbruchssicherheit. Diese Einordnung wird getestet, daher fahren Türenhersteller in diese Testhäuser, wo man sich an den Türen zu schaffen macht. Je einbruchssicherer eine solche Tür ist, desto länger braucht eine Fachkraft um die Tür zu öffnen.

Bei Türen helfen vor allem Sperrbügel und einbruchshemmende Schlösser. Die Fenster, vor allem im Erdgeschoss, sollten ebenfalls einbruchshemmend sein, was sich durch stabile Konstruktionen ausweist. Förderfähig sind Fenster und Türen ab der Kategorie RC 2 (DIN EN1627), die auch Widerstandklasse heißen.

Eine sinnvolle Sicherung ist auch das Fensterglas betreffend. Nun ist Panzerglas vermutlich nicht unbedingt leicht und kostengünstig, daher greift man auf Sicherheitsfolien oder Rollos zurück. Sinnvoll ist auch ein motorisierter Rollladen, der Anwesenheit vortäuscht. Die KfW bucht das unter dem Programm für das altersgerechte Umbauen ab. Dazu gehören neben den besagten Rollos, auch Videoüberwachung, Türspione oder Fenstergitter.

Wie erwähnt bedarf es des Fachkräften für den Einbau und das gleiche gilt wohl auch für das Material.

Polizei-Ratgeber zum Thema Einbruch

sp

25. April 2016 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar

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