Profitieren Aktionäre von der Fußballweltmeisterschaft in Russland?

Fußball und Börsenhandel und Russland – in einem halben Jahr…

In einem halben Jahr rollen die Bälle wieder, denn dann findet die nächste Fußballweltmeisterschaft in Russland statt. Das Großereignis zieht dann wieder Millionen von Sportbegeisterten an und Russland darf sich über vielversprechende Einnahmen freuen. Ist die WM denn auch für Aktionäre ein Grund zur Freude? Die Zahlen für die Sportartikelhersteller lassen es jedenfalls vermuten.

Fussball Rasen

Namenhafte Sportartikelhersteller wie Adidas und Puma befinden sich im Aufwind

Bereits ein halbes Jahr vorher sind einige Kursveränderungen zu spüren, wenn es um die Sportartikelhersteller geht. “Adidas” tritt dabei erneut als Hauptsponsor der WM in Aktion und sponsert seit 1970 alle Bälle, die dann auf den Rasen rollen. Ebenso beliebt wie die Fußbälle sind die hergestellten Trikots und Sportschuhe, die sowohl an die Sportler, als auch die Fans gehen. Die Gewinne erreichten im Jahr 2016 ihren Höhepunkt, als Adidas den größten Umsatzzuwachs seit zwanzig Jahren vermeldete. Die Experten rechnen in den kommenden Jahren ebenfalls mit steigenden Zahlen. Pro Aktie errechneten die Experten prognostisch einen Nettogewinn von 7,96 Euro.

Der Aktienkurs von Puma steigt ebenfalls an: Dank erfolgreichen Marketingmaßnahmen gelang es der Marke, sich in das Gedächtnis der Kunden einzuprägen. Die Analysten gehen davon aus, dass Puma seinen Gewinn bis zum Jahre 2019 auf 19,20 Euro Nettogewinn pro Aktie vervielfachen könnte.

Der Konkurrent Nike verliert an Marktanteilen

Nicht ganz so viele Nationalen wie Adidas versorgt der direkte amerikanische Konkurrent Nike. Der größte Sportartikelhersteller der Welt musste im ersten Quartal von 2017 deutliche Umsatzverluste hinnehmen – die schlechtesten Zahlen seit gut sieben Jahren. Natürlich reagierte auch die Börse auf den Kurs; die Experten agieren eher vorsichtig und zurückhaltend.

Was sollten die Investoren jetzt wissen?

Vor der WM befinden sich die Papiere der Sponsoren meist auf einem aufsteigenden Ast, garantieren jedoch keine 100%tigen Kursgewinne. Für Investoren lohnt es sich also, einen Blick auf die Kursbewegungen der vergangenen Jahre zu werfen: Im Jahr 2014 lief es beispielsweise für Adidas (mal vom Ball abgesehen) gar nicht rund, denn vor der WM sorgten die schwachen russischen Geschäfte dafür, dass der Kurs vorläufig stagnierte und der Rubel erst im Jahr 2015 erneut rollte. Anleger sollten vor einem Investment die Chancen und Risiken also genau abwägen und auf dieser Grundlage eine Entscheidung treffen. Wem die Geschäfte mit den Aktien zu spekulativ sind, der hat natürlich jederzeit die Option, sich nach anderen Geldanlagen umzuschauen, die mehr Sicherheit bieten. Ein zuverlässiges Vergleichsportal für jede Art von Geldanlage ist Qomparo.de. Das Geldanlagen-Vergleichsportal ist die erste Anlaufstelle für sichere Kapitaleinlagen.

Der Artikel spiegelt nicht die Meinung des Herausgebers wieder.

19. Januar 2018 in Börse
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