Was tun bei Bauchschmerzen?

Welche Pflanzen helfen bei Bauchschmerzen? Von der Reisekrankheit bis zu Magenkrämpfen.

Bauchschmerzen oder Bauchkrämpfe hatte sicher jede und jeder bereit schon einmal. Sei es die Reisekrankheit, genannt Kintose, oder Verdauungsbeschwerden. Meist wird das Ganze von Schweißausbruch und niedrigem Blutdruck begleitet.

Kamille

Die Phytotherapie bietet ein reichhaltiges Arsenal an Kräutern, die dabei helfen können. Bei einer leichten Übelkeit bieten sich Bittermittel, Antiphlogistika und Karminativa an. Letzteres hilft übrigens eher bei Blähungen. So kann man bei Erbrechen auch Pfefferminze, Kamille, Melisse oder Ingwer zu sich nehmen. Letzteres sollten Frauen nicht nehmen, wenn sie schwanger sind.

Wenn man es mit der Leber hat, bietet sich eher Artischocke an. Hat man sich den Magen verdorben, ist meist Kamille das Mittel der Wahl. Aber auch Mariendistelsamen helfen, was vor allem die Leber entgiftet. Bei der Reisekrankheit sollte man auf ebenfalls auf Ingwer und Pfefferminze zurückgreifen.

Wird es etwas dramatischer wie bei Magenkrämpfen, dann hilft das sogenannte Krampfkraut, das man gemeinhin als Gänsefingerkraut kennt. Kommen Symptome wie Sodbrennen hinzu, könnte es eine Magenschleimhautentzündung sein, handelt es sich vermutlich um eine heftigere Krankheit. Sollten diese Beschwerden auftreten, sollte man jedoch einen Arzt aufsuchen, denn es könnte auch etwas Dramatischeres sein wie eine Vergiftung.

Aber auch Bauchschmerzen nach dem Essen können auftreten, starke Bauchschmerzen eher nicht. Woran das liegt, sollte man gesondert herausfinden. Dabei wurde zumindest mir bei Bauchschmerzen geraten, auf Iberogast zurückzugreifen. Das ist ja frei verkäuflich und bedarf keines Rezepts.

Wenn man bei chronischen Leiden auf Phytotherapie setzt, so muss man bedenken, dass die Kräuter über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen. Nur so können sie ihre Heilkraft gänzlich entfalten.

29. August 2021 in Allgemein
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