Top Horrorfilme aller Zeiten

Ich mag Horrorfilme, ja und ich habe in meinem Leben schon zig davon gesehen. Meine persönliche Bestenliste.

Vorweg gesagt muss ich das Wort Horrorfilm erst mal definieren, denn viele Filme, die unter Horror abgebucht werden, kommen hier nicht vor.

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Horrorfilm – Kategorien

Horrorfilme gibt es in verschiedenen Kategorien. Es gibt Splatterfilme, Gruselfilme und Horrorkomödien. Splatterfilme sind alle Filme, in denen viel Blut gezeigt wird. Es geht, wie bei SAW darum, jemanden möglichst brutal um die Ecke zu bringen. Beispiele sind auch Serienkiller-Filme oder Scream und dererlei mehr. Die Komödien des Horrorgenres sind auch super, aber die lasse ich hier und heute weg.

Meine Präferenz liegt bei den Filmen, die eine übernatürliche Komponente haben. Also Gruselfilme – und das meint alle Filme, die Zombies, Vampire, Werwölfe oder dem Teufel selbst in Szene rücken. Auch sogenannte Haunted House (Verfluchtes Haus) Filme oder Hexen sind damit gemeint. Wobei Haunted House Filme eher langweilig sind, weil sie immer nach demselben Schema ablaufen.

Die besten Horrorfilme aller Zeiten

  • Blair Witch Projekt II (2000): Ja, ich weiß, die meisten sehen den ersten Teil als den Besseren an. Ja, der erste Teil hat eine neue Welle von Filmen herausgebracht, wo man mittels verwackelter Kamera den Eindruck bekommt, es hätte es Dokumentarisches. Das war durchaus erfrischend, aber für mich nicht der große Wurf. Der zweite Teil hingegen spielt mit der Wahrnehmung und das hat mich wirklich überzeugt.  Inhaltlich geht es in dem Film darum, dass die Fans vom ersten Teil auf der Suche nach der Hexe (Witch) von Blair sind; und sie werden leider fündig.
  • Im Auftrag des Teufels (1997): Über die meiste Zeit des Films denkt man eher an einen Thriller, doch die übernatürliche Komponente in Form des Teufels überzeugte mich vollends. Die erste Riege an Schauspielern (Al Pacino, Keanu Reeves und Charlize Theron) und das merkt man. Inhalt: Es geht um einen ambitionierten Anwalt, der ein verlockendes Jobangebot bekommt. Doch er muss dafür die Moral hinten anstellen. Angetrieben von Gier und Erfolgswillen lässt sich der Teufel blicken und verführt ihn. Ein absolutes Plus an dem Film ist die philosophische Auseinandersetzung mit Gott.
  • Angel Heart (1987): Düstere Atmosphäre im Übergang von Thriller zu Gruselfilm, mit einem überraschenden Ende. Inhalt: Ein Privatdetektiv wird beauftragt, nach einem Mann zu suchen. Der Auftraggeber heißt “Louis Cypher” und schickt den Privatdetektiv Angel Heart auf eine Reise durch die Welt des Voodoos in den südlichen Staaten der USA. Mickey Rourkes beste Film wie ich finde.
  • Insidious (2010): Grusel aus dem Jenseits, wobei die Geister keine Laken tragen, sondern richtig gruselig des Wegs kommen. Schöne Story, die es in sich hat und viele Äquivalente zutage gefördert hatte: Conjuring, Sinister oder die Frau in Schwarz – übrigens alle sehenswert! Inhalt: Ein Junge kann in den Träumen die Astralebene betreten und findet eines Tages nicht mehr zurück. Sein Vater kann ihm helfen, doch muss er sich seinen verdrängten Erinnerungen stellen. Klingt nicht so prickelnd, ist es aber! Denn der Vater hat eine Fähigkeit.
  • The Ring: Ein Klassiker, der mit der Vermengung von Film und Realität arbeitet. Sehr gut gemacht. Das Original kommt aus Japan, ist aber wegen ungeklärter Absicht des Bösen eher nicht so gelungen. Das Kind, das aus Eifersucht böse handelt, ist inzwischen mehrfach kopiert worden:  Fall 39 und entfernt auch The Visit, wobei der eigentlich eine eigene Erwähnung verdient hätte, aber streng genommen kein Gruselfilm ist. Inhalt: Ein Video kursiert und diejenigen, die es sehen, sind verflucht. Es bleiben ihnen nur sieben Tage zu Leben.
  • Underworld (2003): Düstere Szenen und ein doch noch gut erträgliches Maß an Technik versus Legenden. (Nicht so schlimm wie die Blade-Reihe). Die Story ist gut gemacht und es referiert auf alte Legenden, die immer mehr aufgeklärt werden. Die Lösung gibt es dann im dritten Teil. Inhalt: Vampire und Werwölfe sind im Krieg und ihr Ursprung verspricht die Lösung.
  • 28 Tage später (2003): Wer Zombiefilme mag, kommt an dem Film nicht vorbei. Intelligent gemacht und nicht so sehr auf Splatter aus. Die Story ist nachvollziehbar und der Anfang wurde auch bei Walking Dead kopiert. Inhalt: Ein Fahrradkurier wacht im Krankenhaus auf, 28 Tage nach dem die Zombie-Apokalypse ausgebrochen ist. Doch es sind nicht nur die Zombies zu Feinden der Menschlichkeit geworden.
  • World War Z (2013): Noch ein guter Zombiefilm mit Brad Pitt, der mit einer inhärenten Logik überzeugt und nicht nur das Überleben der Menschen zeigt. Vor allem die Specialeffects sind sehenswert. Inhalt: Ein ehemaliger UN-Mitarbeiter muss herausfinden, was die Schwachstelle der Zombies ist, um seine Familie zu retten.
  • Dawn of the Dead (1978 / 2004): Überlebenskampf angesichts der Zombieapokalypse mit der klassischen Story. Beide Versionen sind gut gemacht und überzeugen durch Tempo, Story und Effekten. Wenn man wissen will, was man in einer solchen Situation machen sollte und was nicht, dann ist der Film richtig. Inhalt: Eine Gruppe von Menschen versteckt sich in einem Kaufhaus. Daher auch oftmals als Kaufhaus-Zombiefilm genannt.  Die 2004-Version bietet auch noch eine gute Filmmusik!
  • Open Grave (2013): Ein Zombiefilm, wobei die Zombies gar nicht so sehr die Rolle spielen. Es geht darum, herauszufinden, was passiert ist. Inhalt: Ein Mann erwacht auf einem Leichenberg und weiß nicht mehr, was passiert ist. Er trifft andere, die auch nichts mehr wissen. Gemeinsam versucht man die Erinnerung zurückzubekommen, doch wem kann man vertrauen?
  • Get Out (2017): Coole Story, die sich mit Rassismus beschäftigt. Es kriecht langsam hoch und hat Dich dann im Griff und vor allem erwartet das Ende niemand. Inhalt: Ein Schwarzer fährt mit seiner weißen Freundin zu deren reichen Eltern. Doch die Nettigkeit wird von seltsamen Vorfällen überfrachtet.
  • Das Omen (1976/2006): Bibelsprüche und die Korruption der Kirche. Ein gelungener Hit, der hier nicht fehlen darf.  Inhalt: Der Teufel höchstpersönlich greift ein, um seinen Sohn an die Macht zu bringen. Beide Versionen sind sehr ähnlich, nur die Schauspielerleistung ist in der Originalversion von 1976 unübertroffen.
  • Die Mächte des Wahnsinns (1994): Wenn die gesellschaftliche Gewalt einen Grund hat. Ein Buch treibt die Menschen in den Wahnsinn von brutaler und sinnloser Gewalt. Der Film spielt mit der Psyche und rüttelt am Verständnis der Wahrnehmung. Man kann nicht fliehen, wenn man den Zeichen getrotzt hat. Inhalt: Ein Detektiv wird aufgefordert, einen Schriftsteller zu suchen, dessen neues Buch aber plötzlich erschienen ist. So ähnlich ist auch Event Horizon, worin auch Sam Neill glänzt.
  • Constantine (2005): Obwohl sich der Film stark an die katholische Lehre als Erlösung klammert (wer hat den wohl finanziert?), ein guter Film. Rituale und eine Welt, die nur Fassade im Krieg zwischen Himmel und Hölle ist. Super Darstellung des Teufels! Inhalt: Ein Dämonenjäger erhofft sich Zugang zum Himmel. Eine Frau bittet ihn um Hilfe und das führt die Zuschauenden in eine Welt der Engel und Dämonen. Keanu Reeves brilliert in dieser Rolle.
  • Neun Pforten (1999): Auch dieser Film rührt in der Suppe des Teufels und dieser ist ganz anders als man es erwarten würde. Inhalt: Ein Buchhändler soll die Echtheit eines Buchs überprüfen und kommt auf die Spur des Teufels. Einer der besten Filme von Johnny Depp.
  • Siebte Zeichen (1988): Das Ende der Welt, nach biblischem Vorbild, ist gekommen. Die Zeichen sind zu sehen. Einen freut es- den Gegenspieler, der des Lebens überdrüssig ist. Christliche Vorstellung des Endes der Welt, in der der Glaube die Rettung ist. Inhalt: Jesus ist wieder da und bricht die sieben Siegel der Apokalypse.
  • Devil’s Hand (2014): Wenn der Teufel bei den Amish einreitet. Gut gemacht und mit einem kleinen Staraufgebot. Unschuldige Mädchen und der sexuelle Übergriff einerseits und die Einlösung einer alten Legende. Das Drommelkind. Inhalt: Bei den Amish wurden einige Frauen gleichzeitig schwanger. Hat sich die Prophezeiung um das Drommelkind erfüllt?
  • Warlock – Satans Sohn (1989): Ja, der ist ein bisschen kischig und die Story ist so schon zig mal dagewesen, aber die Version ist ganz gut. Inhalt: Ein Hexenmeister wird im Mittelalter gefangen. Der Teufel hilft ihm zur Flucht und er landet in der Neuzeit, um die Bibel des Teufels zusammenzusetzen.
  • Zimmer 1408 (2007): Was ist wahr und was nicht? Es ist doch nur ein Zimmer und doch… Eigentlich ein Hauted House Film, der aber erfrischend abwechseln ist und das Haus sagt nicht immer: Du musst sie töten 😀 Inhalt: John Cusack sucht als erfolgloser Schriftsteller die Gruselzimmer der Welt nach Geistern ab und in einem Hotel wird seine Wahrnehmung auf die Probe gestellt.
  • Interview mit einem Vampir (1994): Wie ist das Leben eins Vampirs? Intelligent gemachter Film mit Brad Pitt und Tom Cruise, der weniger gruselt als mehr fasziniert. Inhalt: Ein melancholischer Vampir erzählt einem Journalisten seine Geschichte.
  • Wishmaster (1997): Ein Schmuckstein wird entwendet und darin ein gefangener Dämon. Genauer ein Djinn, der der arabischen Mythologie entlehnt ist. Die Wünsche ziehen die Menschen in seinen Bann und das gibt ihm die Kraft. Coole Sprüche und makabre Szenen. Inhalt: Drei Wünsche und die Seele ist an den Djinn verkauft.

26. Juni 2020 in Kultur & Zuhause

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