Khao Lak Eden Beach Resort Spa ThailandKhao Lak Eden Beach Resort Spa Thailand

Um sich Thailand anzuschauen, muss man auch Ausflüge machen und man muss das Essen ausprobieren. Aber zuerst braucht man ein Hotel. Hier habe ich eine super Adresse für Dich!

Du wolltest schon immer mal das Paradies sehen, dann schau Dir Thailand an. Wenn Du noch nie da warst, dann werfe einen Blick in den Artikel über Thailand-Anfänger. Das hilft sehr! In diesem Artikel soll es um ein tolles Hotel in Khao Lak, um die Tour zum James Bond Felsen, die Tour zu den Inseln Surin und zum Essengehen allgemein gehen.

Khao Lak Eden Beach Hotel | Kein Wunsch bleibt offen!

Das 5-Sterne-Hotel Khao Lak Eden Beach kann ich wärmstens empfehlen. Das Hotel wurde 2018 gebaut und lässt keine Wünsche offen. Wer einen Strandurlaub im Paradies sucht, der sollte sich das Hotel ansehen. Es liegt etwas abgelegen und bietet Ruhe, fernsehreife Strände und alles andere, was das entspannungssuchende Herz begehrt.

Ich will nicht die Zimmer, die sauber waren, die Toiletten, die absolut okay waren, oder den Pool, der auch in einem Top-Zustand war, beurteilen. Das war alles der fünf Sterne gerecht geworden. Die Klimaanlage ist vorhanden und lärmt nachts auch ein bisschen, selbst wenn sie ausgeschaltet ist. Das Personal ist, wie alle mir begegneten Menschen in Thailand, enorm freundlich. Meist handelt sich um Burmesen, die sehr arm sind und schlecht bezahlt werden. Die Putzkräfte arbeiten auf Trinkgeldbasis, also bitte öffnet Eure Brieftaschen für diese Menschen!

In dem Hotel wird von hinten bis vorne gepampert. Der Strand ist traumhaft und wird von ein paar dunklen Felsen unterbrochen. Das dunkle ist übrigens Zinn, das hier im 20. Jahrhundert noch abgebaut wurde. Am Strand verkehren auch wilde Hunde, die aber nicht den Anschein von Aggressivität machen. Meines Erachtens erhalten sie die Reste, was die Touris nicht essen und sind absolut entspannt. Dergleichen habe ich noch nie gesehen. Weitere Tiere, die man am Strand in rauen Mengen finden kann, sind Einsiedlerkrebse. Sie konstruieren fantastische geometrische Muster und sind sehr flink. Sobald sie eine Erschütterung bemerken, ziehen sie sich in ihre Muschel zurück. Ansonsten findet man rund um das Hotel Eidechsen, Leguane, Pfaue, Vögel und eine Vielzahl von Insekten und Raupen. (Siehe auch der Anfänger-Thailand-Text). Nachts fliegen einem die Heuschrecken entgegen, die um die Dämmerung herum einen unglaublichen Lärm machen.

Das Hotel bietet eine Vielzahl an Ablenkungsmöglichkeiten. Es gibt einen Billard-Tisch, der allerdings hinter den Erwartungen zurückfällt. Es gibt auch Tischtennis oder ein Volleyballnetz im Pool oder andere Freizeitbeschäftigungen. Übrigens bieten fast alle Hotels einen Kochkurs für Thailändisch an. Außerdem kann man ein romantisches Dinner am Strand buchen oder es gibt Live-Musik oder Yoga und einen Fitnessraum, der über die neuesten Geräte verfügt.

Der Pool hat viele Liegen und man bekommt ein Strandhandtuch zum Ausleihen. Zu Spitzenzeiten kann es dann schon mal knapp werden mit Liegen am Pool. Aber es gibt ja noch den Strand, der leider nur wenige Schattenplätze bietet. Das ist übrigens auch der Grund, warum die Thais selten am Strand sind. Es ist zu heiß. Am Pool gibt es auch eine Poolbar, wo man zwei Mal am Tag eine Happy Hour vorfindet. Die Getränke kann man dann im Pool auf Hockern zu sich nehmen. Das Hotel verfügt auch über andere Gastronomie-Einheiten, die wunderbar hergerichtet sind. Allerdings geht das mit hohen Preisen einher, die durchaus mit Deutschland vergleichbar sind.

Essen, im und außerhalb des Hotels

Wer nicht so viel zahlen möchte, geht einfach den Strand runter und links vom Hotel gibt es drei Buden, wo man günstiger und dennoch superlecker Essen kann. Das Hotel hat in vielerlei Belangen die höchsten Preise. Das gilt für den Wechselkurs, für das Essen und selbst für den Kaffee. Überhaupt ist Kaffee nichts, was in Thailand viel getrunken wird. Aber wer nicht drauf verzichten will, sollte sich an das hoteleigene Café wenden. In den Buden gibt es nicht nur sehr leckeres Essen, auch Cocktails und Getränke kann man dort für den Strandtag erhalten. Übrigens sind Cocktails teils nicht so stark alkoholhaltig, zumindest wenn sie günstig sind. Wer kalte Getränke will, wird diese in einer Tüte voller Eis wiederfinden. Absolut empfehlenswert ist eine Kokosnuss, die man trinkt. Das wenige Fruchtfleisch ist aber auch sehr lecker.

Diese Buden sind im Preis ähnlich und sie bieten auch Massagen an. Das gibt es im Hotel auch, nur eben viel teurer. Auch dafür empfiehlt sich ein Spaziergang am Strand. Eine Thaimassage ist für 300 THB zu bekommen und dauert eine Stunde. Es gibt auch Kopf-Nacken-Massagen, die günstiger sind und nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen. Das ist sehr entspannend!

Wir hatten uns lediglich das Frühstück dazugebucht und das war absolut ausreichend. Jeden Morgen gibt es bereits zugeschnittene Früchte und die schmecken richtig intensiv. Eine Mango hier ist nicht mit einer Mango in Deutschland vergleichbar. Das ist ein derartiger Unterschied, dass man das exotische Obst in Deutschland kaum noch mag. Und es gibt Früchte, die ich noch nie gesehen hatte. Das war der Hammer. Das Thai-Frühstück ist einfach ein normales Essen. Das gibt es auch und selbstverständlich gibt es alle Variationen des europäischen Frühstücks – vom Ei in verschiedenen Spielarten über Müsli, Brot (auch Laugenbrot), Süßes, Deftiges und was man sich so vorstellen kann. Es schmeckte jetzt nicht berauschend, aber lecker war es allemal. Wie bei wirklich allen Belangen bleiben keine Wünsche offen.

Hinter dem Hotel liegt auch ein Nationalpark, den man einem Rundweg folgend begutachten kann. Viele Blumen und Tiere findet man allerdings nicht, dafür einen kleinen verträumten Sandstrand mit Namen Sandstrand. Wenn man gleich morgens hingeht, ist man alleine dort. Es gibt dort eine Hütte mit Getränken und Eis und derlei mehr. Wer Alkohol will, muss den selbst mitbringen, denn in Nationalparks ist Alkohol verboten.

Ladenzeile vor den Hotels

Es ist nicht das einzige Hotel in der Ecke und vor den Hotels haben sich einige Geschäfte angesiedelt. Hier ist das Essen nicht so günstig wie am Strand, aber auch hier ist es unglaublich lecker. Insgesamt sei festgehalten, dass Thailand kein sehr billiges Land ist. In der Ladenzeile reiht sich Geschäft an Geschäft. In den Supermärkten kann man seinen täglichen Bedarf decken, auch ein SevenEleven öffnete dort. Neben den zahlreichen Restaurants gibt es (fast an der Straße) die Absolut Cocktailbar, die sehr gute Cocktails mixen. Die Tiger-Bar bietet alles an – von Ausflügen über einen Supermarkt bis Cocktails – und hat eine Happy Hour von 9 Uhr morgens bis 10 Uhr abends. Das beste Restaurant war meines Erachtens das Tom Yum Goong. Allerdings haben wir nicht alle Restaurants ausprobiert. Weniger köstlich war das Essen im Mali Asian Spices.

Es gibt hier auch viele Modegeschäfte, die aber kaum Kundschaft anziehen: Maßanzüge oder hochwertige Frauenkleidung. Die Ladenbesitzer sind dann auch etwas nerviger als die anderen, weil sie versuchen, die Leute in ihr Geschäft zu quatschen. In dieser Ecke gibt es ebenfalls europäische Gerichte, die weniger scharf sind und sich für Kinder eignen. Des Weiteren findet man hier auch Geschäfte, wo man Tagestouren buchen kann. Hier sei Mr. Moo empfohlen. Auf dem Fenster steht, dass man Deutsch spricht. Das stimmt auch! Vor allem aber bekommt man hier auch deutsche Tourguides. Wie wir erfahren haben, gilt das für andere Geschäfte nicht. Dort wird einfach behauptet, es gäbe keinen Tourguide auf Deutsch. Das stimmt definitiv nicht! Allerdings wird es dann meist auch teurer. Bei Mr. Moo gab es Unklarheiten, ob das Geld abgebucht war. Doch die Frau in dem Geschäft sagte: “Das ist kein Problem. Sie machen jetzt erst mal ihren Trip und genießen den, das ist das wichtigste!”. So lässt sich der Service in der Region insgesamt beurteilen: Es geht den Leuten hier tatsächlich darum, dass man ein schönes Erlebnis hat. Das andere kommt später. Selbstverständlich hatten sie unsere Hoteldaten und Namen, sodass das Geld sowieso gezahlt worden war, aber es verdeutlicht, wie kulant und freundlich die Menschen hier sind. Das ist, wie des Öfteren erwähnt, unglaublich schön.

Tagesauflüge: Surin und James Bond Felsen

In der näheren Umgebung gibt kleine Wasserfälle und Elefantenresorts. Wer Schnorcheln will, und das ist hier mit Korallen und den ganzen Fischen aus den Aquarien eine gute Idee, der hat die Wahl zwischen Surin und Siliman-Inseln.

Surin-Inseln Schnorcheln

Die Similan-Inseln sind gut, wenn man richtig tauchen will. Also mit Sauerstoffflaschen und derlei mehr und dafür muss man aber auch einen Kurs belegen. Schnorcheln ist einfacher und dafür sind die Surin-Inseln besser. Die Anreise ist allerdings nicht ohne: Erst wird man zu einem Hafen im Norden von Khao Lak gekarrt (45 Minuten) und dann fährt man mit einem Speedboot über eine Stunde übers Meer. Zusätzlich kann man am Hafen eine Unterwasserkamera buchen. Von dort aus steuert man, je nach Wetter (das entscheidet der Kapitän) zwei oder drei Korallenriffs an. Geschnorchelt wird pro Riff rund 45 Minuten. Man erhält vor der Speedboot-Reise Flossen, aber es geht auch ohne. Bedenke: Man liegt auf dem Bauch im Wasser und sollte daher unbedingt den Rücken regelmäßig mit Sonnencreme einreiben.

Zudem fährt man ein Fischerdorf an, wo eine ethnische Minderheit lebt. Diese Menschen waren früher sehr arm, inzwischen leben sie relativ gut von dem Tourismus. Dieses Dorf bei Surin ist zweigeteilt. Eine Hälfte ist für Touris offen, dort kann man Ketten und Schmuck kaufen, der hintere Teil ist aber gesperrt. Auch diese Leute haben bei den vielen Touris etwas Privatsphäre verdient. Eine Wand trennt die Bereiche. Leider ignorieren vor allem russische und chinesische Touris diesen Wunsch und laufen ungeniert durch die Häuser. Dieses Dorf wurde vom Tsunami auch zerstört, doch der Staat hat ihnen neue Häuser gebaut. Ein Kindergarten ist da und ein Rathäuschen. Auch hier ist 5G (!) vorhanden.

Auf einer der vier Surin-Inseln geht man dann in eine Art Mensa mit typisch thailändischem Essen. Das ist zwar nicht so lecker wie im Restaurant, aber sättigt alle Mal. Auf dieser Insel gibt auch einen der schönsten Strände Thailands und damit wohl der ganzen Welt. Türkisblaues Wasser ist selbstverständlich.

James Bond Felsen-Tour

Eine Autostunde vom Hotel entfernt liegt die Phang Nga Bay. Von einem kleinen Kai aus fährt man mit einem bedachten und langen Thai-Boot durch die Mangrovenwälder aufs offene Meer. Diese Bäume können Salzwasser ab, denn sie filtern das Salz heraus und lagern es in Blättern ab, die dann absterben. Zunächst wird man unter den Augen der Weißkopfadler durch die Kalksteinwände mit einem Kajak befördert. Die Kajaker bekommen dafür kein Geld, also bitte ordentliches Trinkgeld geben! Die leben vom Trinkgeld! Daher bekommt man während der Fahrt auch immer zu hören, dass man VIP sei. Es gibt ein Herz aus einem Mangrovenblatt und der Kajak-Fahrer gibt sich große Mühe mit Fotos von Euch und er paddelt in viele Höhlen, sofern es der Wasserstand zulässt. Die Felsformationen zeigen die seltsamsten Figuren – von einer überdimensionalen Nase über ein Krokodil oder einem Mönch. Das braucht man nur etwas Fantasie. Dann geht es weiter zur James-Bond-Insel, benannt nach dem James-Bond-Film “Der Mann mit dem goldenen Colt”. Aber auch “The Beach” wurde hier gedreht. Die Insel ist touristisch überlaufen, aber es gibt Toiletten und Souvenirstände. Außerdem leben hier wilde Affen, mit denen nicht zu spaßen ist. Kleine Kinder sollten hier an der Hand gehalten werden, denn die Affen gehen auf die Kleinsten los. Auch hier gibt es Höhlen zu bestaunen, aber der Fels, der im Thailändischen Nagel heißt, ist der größte Augenfang.

Das Ganze liegt übrigens im Nationalpark und thailändischen Nationalparks gilt Alkoholverbot. Derartiges also außerhalb der Sicht von Parkrangern zu sich nehmen.

Dann geht es noch weiter zu einem weiteren Fischerdorf, wo der einzige Fußballplatz der Welt liegt, der auf dem Wasser schwimmt. Die Menschen hier haben eine Fußball-WM verfolgt und sind seitdem Fans von vor allem Liverpool. Des Weiteren gibt es eine goldene Moschee hier, die aber nicht zu besichtigen ist. Die Menschen in dem Fischerdorf wirken ärmlich, doch wie uns gesagt wurde, fehlt es nicht an Geld. Das Aussehen der Häuser ist ihnen einfach nicht so wichtig, dass darin aber ein riesen TV steht schon. Hier geht es dann auch zu Tisch und es deutlich mehr, als man essen kann. Traurig hier an sind die gefangenen Singvögel, die panisch im Käfig hin und her springen. In der Nähe findet man alte Höhlenmalereien, die einige Tausend Jahre alt sind und Tiere zeigen.

Zu guter Letzt besucht man den Tempel des liegenden Buddhas. Dafür sollte man Schultern bedecken und Hosen bis zu den Knien tragen. Es ist eine Imitation des Tempels in Bangkok. Dort steht ein Automat, der mit 1-Baht-Münze gefüttert wird. Es erscheint eine Nummer und dann zieht man seine Prophezeiung. Dabei geht es um Liebe und Beruf. Die Zettel sind in Thailändisch und Englisch. Sollte man mit der Prophezeiung unglücklich sein, dann wirft man beim Rausgehen in den Mülleimer. Dann kümmern sich die Priester auch darum, dass sich die Prophezeiung nicht erfüllt. In dem Tempel gibt es eine Höhle mit Fledermäusen, die aber auch Krankheiten übertragen können. Diese Höhle sollte man auslassen. Die Affen kann man füttern, aber auch hier ist Vorsicht geboten. Außerdem sind die Affen so überfressen, dass sie kein Futter brauchen. In Thailand kümmern sich außerdem die Tempel um die Tiere.

Natürlich sieht man den liegenden Buddha, der übrigens der Donnerstags-Buddha ist. In Thailand gibt es keine Sternzeichen. Man ehrt den Buddha, der den Tag verkörpert, an dem man geboren ist. In den Tempeln sind also immer sieben unterschiedliche Buddhas zu sehen.

Generell sei gesagt: Man wird auch bei den Touren rundum gepampert. Der Trip versteht sich inklusive Fahrt zum Hafen, den Flossen, dem Tourguide, der Bewirtung (Frühstück und Mittagessen) und der Getränke unterwegs. Man muss an nichts denken, außer – und das wird stets betont – Spaß zu haben. Uns ist aufgefallen, dass chinesische und russische Tourist*innen sich wie die Axt im Walde benehmen oder – um ein geeigneteres Beispiel zu verwenden – wie die Briten früher im Mittelmeer-Raum. Sie standen auf den Korallen und sie missachten die unglaublich freundliche Kultur der Thais. So ging ein Video viral, das eine Chinesin zeigte, die in den Tempel kackte!

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