Steingarten selbstgemacht | Anleitung

Einen eigenen Steingarten anzulegen ist, wenn man gut ist, ein Projekt für ein Wochenende und ein Hingucker ist es auch!

Der Steingarten wurde in den letzten Jahren immer beliebter und es gibt eine Menge Variationen davon, wie den japanischen Steingarten, der wohl das bekannteste Modell ist. Einen selbst gemachten Steingarten kann man flux erledigen, wenn man alles bereit hat.

Steine

Steine

1 Wann erstellt man einen Steingarten?

Der Aufbau ist ein hartes Stück Arbeit, also ist die größte Hitzezeit nicht ideal für’s Steingarten-Anlegen. Kalte und trockene Tage eignen sich besser. Auch der Boden sollte trocken sein und ist dies nicht der Fall verlegt man Matten oder Holzbretter zum Begehen.

Die zu nutzenden Steine sollten Sandstein, Basalt oder Schiefer sein. Dabei gibt es aber noch mehr Auswahl, je nach dem was man mag. Steine sind aber schwer, man bedenke also die Kosten für den Transport. Für flache Gärten eignen sich grob geformte und flache Steine.

2 Steingarten-Lage | Tipps für’s selber machen

Die erste Frage stellt sich nach der Lage. Der ideale Ort für einen Steingarten ist auf einem Hang, teils oder mit voller Sonne, also süd-seitlich. Bei flachen Gärten ist ein Steingarten ebenfalls eine visuelle Entspannungsquelle – doch kann es schnell wüst aussehen. Gute Positionen sind außerdem Schwellen oder andere Höhenunterschiede. Aber immer da, wo es Abwechslung bringen soll.

Besonders eindrucksvoll gerät ein Steingarten neben Gewässern. Doch sollte man schattige Plätze wie unter der Sonne meiden. Die Pflanzen brauchen Licht und das fallende Laub bedeckt den Steingarten.

Vielleicht hat man auch eine Ecke, die bisher anders genutzt wurde und umfunktioniert werden kann. Ein Beispiel dafür findet man auf Gartentipps.

3 Steingarten Planung und Steine organisieren

Wie auch ein Gartenfachmensch, macht man sich eine Skizze, wie das aussehen soll. Je größter ein Steinstück dann ist, desto schwerer und teurer wird es – das sollte man in die Planung mit aufnehmen. Denn ein paar Steine ergeben ein ordentliches Gewicht. Rund 20 Steine können da schon mal fast eine Tonne wiegen. Die Steine findet man beim Steinmetz, vielleicht einem nahegelegenen Steinbruch oder im Baumarkt.

4 Bau des Steingartens | Tipps

Man beginnt beim Bau eines Steingartens immer an der tiefsten Stelle und arbeitet sich „bergauf“. Man beginnt in der Regel mit einer unförmigen „Baseline“. Dabei gilt es an die Lücken zu denken, irgendwo dazwischen kommen ja dann die Pflanzen heraus. Man muss auch die korrekte Haltung der Steine prüfen, sie sollten nicht wackeln oder dererlei mehr, dazu wird der Stein großteilig mit Erde aufgeschüttet.

Wenn der Prozess abgeschlossen ist, nimmt man Kompost mit Pflanzenerde vermengt, dazu kommt Sand und Split und füllt diese in die Fugen, die man ließ.

Dann kommt die nächste Ebene, die man mit kleinen Steinen dekoriert. Auch hier Platz für die Pflanzen lassen, damit diese Licht bekommen und Platz zum Wachsen haben.

Sinnvoll ist es, nach jeder Stufe einen Schritt zurück zu machen und sich das Ganze in Ruhe zu betrachten.

5 Pflanzenwahl beim Steingarten

Die hierzu benutzten Pflanzen sind jene die niedrig und langsam wachsen. Vor allem jene, die in trockenen Gebieten gedeihen. Möglich sind beispielsweise

  • Blaukissen, die wie ihr Name sagt blau sind
  • Mauerpfeffer oder Fetthennen genannt, die meist grün sind
  • Thymian, sieht gut aus und riecht gut!
  • Hauswurzen mit den grünen, dicken Blättern

Anspruchslose Pflanzen eben, die aber ganz nett anzusehen sind eben.

23. August 2016 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar

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