Etwas für den Klimawandel tun

Wenn man nur einmal die Woche Fleisch isst, dann könnte der Klimawandel geschafft werden!

Es ist schon erstaunlich, dass sich hierzulande viele Leute über den Klimawandel sorgen, aber gar nichts dafür tun wollen. Man ist ja für die Verhinderung des Klimawandels, aber das eigene Verhalten wird nicht geändert!

Fleisch

Man kauft sich einen SUV, der viel mehr Sprit verbraucht, als ein normales Auto. Man will kein Tempolimit auf der Straße, man isst jeden Tag Fleisch und ist doch für Tierwohl und Umweltschutz? Das passt leider gar nicht zusammen.

Dabei ist es doch ganz einfach: Fahre mehr Fahrrad und Du machst noch was für Deine Gesundheit. Schluss damit, mit dem Auto zum Fitnessstudio zu fahren. Die Kinder kamen früher auch so in die Schule, ohne dass ein Stau von spritfressenden SUVs entsteht.

Wenn jede Person nur 43 Gramm Fleisch am Tag essen würde, also 300 Gramm in der Woche, dann könnte so vieles erreicht werden. Schluss mit dem täglichen Fleischkonsum, der sowieso nicht gut für die Gesundheit ist. Denn ein derartiger Fleischkonsum, wie ihn die meisten hierzulande an den Tag legen, führt zu einem erhöhten Risiko für Krebs sowie Herz- und Kreislauf-Krankheiten.

Denn um ein Kilogramm Fleisch zu bekommen, braucht man so viel Fläche, dass man davon auch Menschen sättigen könnte. Für ein Kilogramm Rindfleisch braucht es zwischen 27 zu 49 Quadratmeter Fläche. Würde man auf der Fläche von 27 Quadratmetern Kartoffel anbauen, würde man 80 Kilogramm ernten können, und zwar jährlich.

Worauf warten die Leute denn? Ich glaube, sie machen solange weiter, bis man es verbietet. Also muss ein Verbot her. Freiwilligkeit bringt offenbar nicht nur in der Industrie nichts! Damit könnte man auch den Preis erhöhen und das verlangen, was das Fleisch tatsächlich kostet. Inklusive des Wasserverbrauchs und der Umweltschäden.

4. Februar 2019 in Allgemein

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