Rinder und das Methan

Das liebe Rindvieh ist uns ans Herz gewachsen und hat einen Platz im Magen, doch es produziert auch den Klimakiller Methan.

Das Rind und die Kuh sind die Vierbeiner, die einen gewaltigen Eindruck auf die menschliche Kultur gemacht hat. Von den Tieren bekommen wir vor allem Milch und Fleisch. Pro Jahr trinkt eine Person rund 60 Liter und vertilgt über 20 Kilogramm Käse. Früher hat man von den Rindern nahezu alles gebraucht, vom Horn bis zur Haut, also das Leder.

Kuh Weide

Kuh Weide

Vermutlich deswegen sind die Kühe nicht nur in Indien als auch im antiken Ägypten heilig gewesen. Im Mittelalter glaubte man auch, der Satan würde auf einer Rindshaut sein Protokoll der bösen Taten schreiben. Daher auch der Ausdruck, das passt auf keine Kuhhaut, wenn es dann zu viele Sünden waren.

Heutzutage, in der Konsumgesellschaft ist die Kuh zu einem Produkt geworden. Die Seele längst verloren, ist es zu 75 Prozent in Deutschland eine Nummer – eingesperrt und ausgebeutet. Das ist nicht überall so, doch überall produziert das Rind ein Gas: Methan. Das Methan ist auch in der Milchwirtschaft ein Problem, denn das Methangas reduziert die Menge an Milch, die eine Kuh produziert. Hierbei experimentiert man derzeit mit verschiedenen Futterquellen. Schön wäre es natürlich, wenn man das Gas auch nutzen könnte.

Das Methan entsteht bei der Verdauung der Wiederkäuer. Eine Kuh kaut bis zu 30.000 Mal am Tag und produziert jeden Tag 250 Liter Methangas. Das Methangas wirkt in unserer Atmosphäre stärker wie Kohlendioxid und gehört damit zu den Umweltproblemen der Welt.

Die Ernährung der Tiere ist ein weiteres Problem, denn die Fläche für den Ackerbau ist begrenzt. Und Tiere fressen den Menschen das Essen weg, damit die reichen Menschen Fleisch haben.

25. Mai 2021 in Kultur & Zuhause, Story-Kommentar, Wirtschaft

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