Mädesüß als Heilpflanze

Das Mädesüß hat eine Menge positive Eigenschaften und schmeckt leicht süßlich.

Es ist ein Rosengewächs und kommt vor allem an wasserreichen Stellen vor: Mädesüß. Erkennbar an den Blättern und den weißen Blüten, die gut duften.

Mädesüß

Mädesüß

Das Mädesüß hat vor allem drei positive Eigenschaften: Es lindert den Schmerz oder den Juckreiz, es wirkt schweißtreibend und fiedersenkend, sowie entzündungshemmend und stoffwechselfördernd. Der Grund findet sich im Inneren der Pflanze, bzw. in ihren Wirkstoffen.

Zuvorderst sollte man dabei die Acetylsalicylsäure nennen. Ja das kommt bekannt vor, weil es der Wirkstoff von Aspririn ist. Und die Aspirin hat ihren Namen vom Mädesüß. Denn früher nannte man das Kraut auch Spierstaude. Die Silben Spier- in Aspirin stammt vom griechischen Spiera. Das lebt in dem Wort Spirale weiter, womit man vermutlich die Früchte der Pflanze meint. Das Wort Mädesüß kommt übrigens daher, dass man damit den Met (Honigwein) süßen kann.

Der dafür verantwortliche Wirkstoff ist im ätherischen Öl gelöst, bzw. macht den Hauptteil davon aus. Etwa zwei Drittel davon entfallen auf das Salicyaldehyd. Des Weiteren hat die Pflanze fünf Prozent Flavonoide und es gibt Gerb- und Schleimstoffe, sowie Phenylglykoside.

Dieses Salicyaldehyd, das wissen wir alle, lindert die Schmerzen – nicht nur Kopfweh, sondern auch Schmerzen durch Verbrennungen oder den Sonnenbrand. Und es senkt das Fieber, wofür auch beispielsweise Melisse herhalten kann. Früher dienten die Blüten auch als Kopfdekoration, vielleicht um Kopfweh fernzuhalten. Die Blüten enthalten denn auch mehr Wirkstoffe als die Blätter der Pflanze.

Neben der entzündungshemmenden Wirkung, hat Mädesüß auch eine stoffwechselfördernde Wirkung, ähnlich der von Birke oder Löwenzahn, Rosmarin oder Wacholder. Daher wird Mädesüß auch bei Gicht genutzt. Wenn es juckt benutzt man Mädesüß für die Waschung der betroffenen Stelle und kühlt es mit Auflagen. Neben Mädesüß kann man dafür auch Essig, Lavendelöl, Honig oder Malvenwurzeltee dienen.

Und Mädesüß wirkt Schweißtreibend, wie beispielsweise auch Holunder- oder Lindenblühtentee. Gerne trinkt man es auch zusammen.

Generell wird Mädesüß als Tee zu sich genommen. Entweder 3 Gramm Blüten pro Tag oder fünf Gramm Kräuter. Drei mal am Tag eine Tasse mit einem Teelöffel Mädesüß und das ganze sieben bis zehn Minuten ziehen lassen. Der Tee sollte aber heiß getrunken werden.

25. April 2018 in Kultur & Zuhause, Natur

Comments are closed.

Aus berechtigtem Interesse erhebt die Seite Daten der Zugriffe für die Statistik. Diese werden für die Bereitstellung benötigt und verbessern das Erlebnis der Seite. Für die Opt-Out Bedingung braucht es einen Cookie in dem diese Entscheidung vermerkt ist.   Akzeptieren, Ablehnen
515