CDU und die politischen Ränder

Die CDU verfolgt die Propaganda der Wiederholung, um die Menschen zu täuschen.

Gebetsmühlenartig wiederholen die CDU und die FDP die Abgrenzung zu den vermeintlichen Rändern. Die Aussage soll verdeutlichen, dass man in der Mitte läge, doch das ist nicht wahr.

CDU Sitz Berlin

Nicht erst mit der Offenbarung in Thüringen, die aufzeigt, dass CDU und FDP weit weniger Berührungsängste mit den Faschisten haben, als es die offizielle Linie zulässt, setzt man mit der Aussage zu den Rändern die Nazis mit der Partei der Linken auf eine Stufe. Das ist eine besonders perfide Propaganda, denn man versucht damit, die Mitte nach rechts zu verschieben.

Diese Strategie ist auch ein gefundenes Fressen für die Faschisten von der “AfD”. Sie stimmt in den Chor mit ein, die Linke wäre nicht demokratisch oder auf dem Boden der Verfassung. Dabei ist die Linkspartei einfach nur links und überhaupt nicht radikal, wie es die Aussage der Konservativen andeuten will.

Die “AfD” wird vom Verfassungsschutz überwacht, der über Jahre auf dem rechten Auge blind war. Dass es immer noch eine derartige Mentalität in der Behörde gibt, ist anzunehmen. Denn eine solche Einstellung der Menschen verschwindet nicht einfach so. Die Linken werden nicht überwacht, aber sie wurden und man fand so gar nichts Verfassungsfeindliches.

Die CDU ist eine Partei, die rechts der Mitte anzusiedeln ist. Das gilt im Übrigen auch für die FDP. Die Liberalität dieser Partei bezieht sich einzig und allein auf die Wirtschaft. Das Wort dafür ist neoliberal und meint die Entregulierung der Wirtschaft. Früher nannte man das Raubtierkapitalismus und das ist es, was CDU und FDP eint.

Die Linke ist nur links der Mitte anzusiedeln, wie die CDU rechts. Das ist noch keine Extremität, wie sie bei der “AfD” vorherrscht. Mit der Aussage dessen aber zieht die CDU weiter nach rechts und damit öffnet sie Tür und Tor für die Kooperation mit den Faschisten. Das hat denn auch gute Tradition in Deutschland, so kam auch Hitler an die Macht!

10. Februar 2020 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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