Zynische Rentenwarnung der Bundesregierung

Es klingt wie blanker Hohn, die Bundesregierung warnt vor Altersarmut unter den Armen.

Der Berichte zur Rente zeigt eindeutig, dass viele Menschen in ihrer Rente in die Armut abstürzen. Daher warnt die Bundesregierung nun davor. Betroffen seien vor allem Leute mit geringem Verdienst und Frauen in Westdeutschland. Gerade bei der ersten Gruppe handelt es sich doch bei der Warnung um blanken Hohn.

Obdachloser spiegelt in Rolls Royce

Obdachloser spiegelt in Rolls Royce

Daher hat die Bundesregierung ja die Riester– und Rüruprente ins Leben gerufen, die inzwischen allesamt als Unwirksam gelten, auch ob der niedrigen Zinsen. Von dem System haben aber vor allem die Banken profitiert, kaum diejenigen, die solche Verträge unterzeichnet haben.

Und woher sollen Menschen, die sowieso kaum Geld verdienen, denn das Geld nehmen, um sich privat für das Alter zu versichern? In letzter Zeit scheint die Regierung nochmal die Branchen zu bedienen, die vermutlich zuvor Geld spendeten. Es ist ja nur noch ein Jahr bis zur Wahl und ich kann nur hoffen, die CDU zumindest wird aus der Machtposition gedrängt.

Die Rente ist doch ein Teil der Aufgaben, die der Staat wahrnehmen muss. Der neoliberale Ansatz der privaten Rente hat sich bereits als sinnlos erwiesen, es gilt nun eine Rente für die Menschen in 20 Jahren zu etablieren, wovon man auch leben kann. Sonst wird das Alter mehr gleichbedeutend mit Armut werden, wie es bereits jetzt schon ist.

Das Vermögen ist Deutschland ist hoch, es gilt dies besser zu verteilen. Die CDU präferiert dabei immer schon die Reichen und die Wirtschaft – eine Klientelpolitik, die m.E. verboten gehört.

27. Oktober 2016 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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