Idee: Kilometer-Kontingent

Das Problem mit dem Verkehr und den Abgasen kann man doch auch mit einem Kilometer-Kontingent lösen!

Wegen des Klimawandels muss es harte Einschnitte in das Leben von uns allen geben. Vor allem der Autoverkehr muss reduziert werden, um der nächsten Generation eine lebensfähige Umwelt zu hinterlassen. Sowieso sollte man SUVs einfach verbieten. Es ist ökologischer Irrsinn diese Fahrzeuge fahren zu lassen.

Autos Autobahn

Des Weiteren sollte man die Anzahl der zu fahrenden Kilometer pro Person begrenzen. Dieses Kontingent sollte je nach Vorhandensein von öffentlichen Verkehrsmitteln zugeteilt werden. Für Personen, die in Großstädten wohnen, sollten 150 Kilometer pro Woche ausreichen. Dieses Kontingent muss einen Betrag X kosten, den man an den Staat entrichtet, womit Umweltprogramme und / oder der öffentlichen Personennahverkehr gefördert werden.

Wer über kein Fahrzeug verfügt, kann sein Kontingent an diejenigen verkaufen, die mehr Fahren wollen. Derart würde es sich auch finanzueiell auszahlen, mehr Rad zu fahren oder die Öffis zu benutzen. Diese sollte überall stark ausgebaut und vor allem kostengünstiger werden. Ein Euro pro Tag und viele würden beispielsweise in Berlin auf die Öffis umsteigen.

Auf dem Land kann man mehr Kilometer pro Kopf kaufen, was aber mit steigendem ÖPNV zurückgehen sollte. Wer kein Auto hat, kann sein Kontingent komplett verkaufen. Wer ein Auto hat, aber nicht so viel fährt, bekommt auch Geld von denen, die unbedingt mehr Kilometer hinter dem Steuer im Auto zurücklegen wollen. Der Handel mit den Kilometer-Kontingenten sollte auf einer staatlichen Plattform gehandelt werden. Das würde auch das Teilen von Fahrzeugen voranbringen.

Ausgenommen von diesen Kontingenten dürfen aber nur Fahrzeuge der öffentlichen Hand und der ÖPNV sein. Die Kontrolle dessen könnte man mit einer Telematik-Box in den Fahrzeugen umsetzen. Doch dürften dann nur die gefahrenen Kilometer erfasst und keine Bewegungsprofile erstellt werden. E-Fahrzeuge sollten ebenfalls ausgenommen sein.

26. April 2019 in Gesundheit, Politik & Medien, Story-Kommentar, Wirtschaft

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