Corona und Freiberufler und Kunstschaffende

Ja, vielen Dank auch für das Gespräch! Die Programme helfen den Kleinunternehmern eher nicht.

Es ist eigentlich nicht überraschend, dass die Bundesregierung viel Geld für die großen Firmen ausgibt. Das ist ja alles schon wie gehabt, aber die Kleinen, die sowieso schon wenig zu knabbern haben, bekommen mal wieder nichts.

dollar und euro scheine

Eine erste Maßnahme für die Kleinen wäre, dass die Miete nicht mehr bezahlt werden muss. Wenn schon alle leiden, wieso nicht auch die Immobilienfirmen. Das kann echt nicht wahr sein, dass man die Buddys wieder mal pimpt, während alle anderen leiden. Ist das bei den Konservativen nicht anders zu erwarten?

Es gibt Kredite und Steuerstundungen. Es braucht aber Kompensationen wegen Einnahmeausfällen. Da bringt ein Kredit recht wenig. Es gilt nicht, sich zu  verschulden, es geht darum, dass Einnahmen fehlen. Wie soll mansonst den Kredit zurückzahlen? Gehen die Leute mehr weg, wenn sie in zwei, drei Monaten wieder dürfen? Kauft man sich dann mehr Eis? Fährt man dann ein anderes Mal in Urlaub, wenn der Urlaub jetzt schon aufgebraucht ist? Wie soll ein Kredit denjenigen helfen, die die fehlenden Monate nicht kompensieren können? Den selbstständigen Kreativen?

UPDATE: Hier gibt es eine gute Petition!

17. März 2020 in Politik & Medien, Story-Kommentar, Wirtschaft

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One Response to Corona und Freiberufler und Kunstschaffende

  1. City Immobilienmakler 6. April 2020 at 10:56 #

    Danke für den Beitrag. Ich bin gespannt wie sich das alles noch entwickelt, finde es aber eine Frechheit, das auf der einen Seite was versprochen wird und es aber nicht gehalten wird.

    LG WInni

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