DAX bleibt im Trendkanal

Der DAX ist in den letzten Tagen etwas gestiegen, aber er bleibt im Trendkanal – und der zeigt nach unten.

Schon seit letztem November hat sich der Trendkanal weiter nach unten gebeugt. Der vorherige Trendkanal, der seit Januar 2018 anhält, zeigte zwar auch nach unten, aber seit November 2018 ist die Kurve steiler geworden. Das sieht man auch an der 200 Tage Linie, von der man sich immer weiter entfernt.

DAX Trendkanal Nov2018 - Januar 2019 Tageskerzen

DAX Trendkanal November 2018 bis Januar 2019 | Tageskerzen | Xetra

Ein Signal für eine Kursänderung gibt es daher eher nicht. Die Probleme bleiben auch dieselben: Brexit, Trump und sein Handelskrieg, Dieselskandal, Italien und eine weltweite Verschuldung. Inzwischen warnen sogar einige politischen Kräfte vor der Schuldenlast, respektive einer neuen Finanz- oder Bankenkrise. A pro pos Banken: Wer jetzt noch Geschäfte mit der Deutschen Bank macht, hat den Knall auch nicht gehört. Dann sitzt man auch in einem Boot mit dem Horst im Weißen Haus. Meiner Meinung nach, sollte man bei der kriminellen Bank nicht mal mehr ein Konto führen.

Der Finanzminister sieht die Fetten Jahre als beendet an, die Bundesregierung hat die Prognose nach unten revidiert und spricht nur noch von einem Wachstum von einem Prozent. Der Kohleausstieg kommt zwar endlich, aber die Bundesregierung will den Unternehmen unsere Kohle in den Rachen werfen. Ein Schelm, der von Lobbypolitik ausgeht.

Trotz des sinnlosen Shutdowns in den USA hat sich der Wechselkurs des Euros zum US-Dollar verschlechtert. Gestern tagte denn die EZB und verkündete, dass alles so bleibt, wie es ist. Die Zinsen bleiben unten und der Strafzins erhalten. Das war so aber auch erwartet worden. Dennoch fiel der Euro im Verhältnis zum US-Dollar – kurzzeitig sogar unter 1,13. Heute steigt der Euro aber schon wieder.

Alles wartet auf Impulse, aber wo sollen die herkommen? Nächste Woche gibt es wieder eine Sitzung der US-amerikanischen Notenbank FED und eine Zinsentscheidung. Außerdem gibt es Verbrauchszahlen aus Deutschland. Vielleicht daher.

25. Januar 2019 in Börse

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