Demonstrationen im Wandel?

Die Demonstrationen kommen ja auch in die Jahre und so habe ich mal überlegt, was man machen könnte.

Schon einmal habe ich mein kleines Köpfchen angeworfen und überlegt, man könnte ja per Smartphone App einen Counter schalten, an dem dann alle gleichzeitig etwas rufen. Nun habe ich überlegt, man könnte ja eine Demonstration für einen ganzen Themenverbund machen.

Demo vor Bundestag

Man nehme das Thema Umwelt. Es gibt einen Gegner, nämlich die Konservativen – gut die sollten bei allen denkenden Menschen der Gegner sein – und dabei greift man verschiedene Themen innerhalb dessen auf. Also beispielsweise gegen die Leugner des Klimawandels, gegen die Massentierhaltung, für die Reinhaltung des Wassers oder gegen Glyphosat.

Dann organisiert man die Demonstration und jede Person hält ein Schild hoch, mit dem wofür oder wogegen man ist. Man kann das ja auch nach Thema zusammenstellen, so dass die Leute mit dem gleichen Thema in einer Gruppe des Gesamtzugs der Demonstration sind.

Es wäre sozusagen eine Multi-Demo. Vielleicht sollte man noch einen Passus einführen – ein Bedingung, wenn man so will. Jedes Schuld muss mit dem Satz beginnen: Ich bin gegen Nazis (“AfD”) und anschließend beispielsweise, dass Glyphosat verboten werden sollte.

Man könnte es auch über eine App sychronisieren, sodass dann einmal alle 15 Minuten hinausbrüllen: Mehr Umweltschutz!

Vielleicht wäre das ein Ansporn, für diejenigen die heutzutage so selten auf Demonstrationen anzutreffen sind. Man sollte nämlich viel öfter zu solchen Veranstaltungen gehen. Denn Demonstrationen können durchaus etwas bewirken, man denke nur an die TTIP Demos. Von dem neuen Freihandelsabkommen mit Japan hat man vermutlich auch deshalb vorher nichts mitbekommen, weil eine solche Demonstration etwas verhindern hätte können. Denn die Medien berichten darüber und das bedeutet auch, dass dass die Inhalte bekannter werden.

3. August 2018 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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