Salbei für Mund-Rachen-Raum und gegen Herpes

Die Salbei-Pflanze ist eine alte Heilpflanze, die bei Verdauungsproblemen, Entzündungen im Mund-Rachen-Raum und gegen Herpes hilft.

In früheren Zeiten diente Salbei nicht zuletzt zur Zahnpflege. Man nahm die Blätter und reinigte sich damit die Zähne. Das ist nicht so effektiv wie heutige elektrische Zahnbürsten, aber es half wegen der antibakteriellen Wirkung. Salbei lässt sich gut selbst anbauen und das lohnt sich, wie ich gleich ausführen werde.

Salbei Muskateller

Salbei Muskateller

Der Geschmack ist vermutlich durch die Salbei-Bonbons bekannt, die vor allem denjenigen helfen, die viel reden oder singen. Allerdings ist es schlecht bei Reizhusten, da die Gerbstoffe dies verschlimmern. Doch Salbei kann wesentlich mehr. Es hilft bei Verdauungsbeschwerden, bei einem Völlegefühl, bei Blähungen, bei übermäßigem Schwitzen und bei Entzündungen im Mund-Rachen-Raum, da es wohltuend für die Schleimhäute ist.

Salbei gehört auch zu den wenigen Pflanzen, die gegen Viren helfen. Dabei hat sich herausgestellt, dass es bei Herpes hilft. Das gelingt noch besser, wenn man es mit Rhabarber kombiniert. Es hilft aber auch gegen Pilze, deren Wachstum gebremst wird und ist antibakteriell, weswegen es auch zur Zahnreinigung genutzt wurde.

Die Pflanze verfügt über 1 bis 2,5 Prozent ätherischen Öls mit Thujon, Cineol und Kampfer. Außerdem enthält Salbei acht Prozent Lamiaceengerbstoffe (inklusive Rosmarinsäure), Diterpenbitterstoffe (bei einem Bitterwert von 1.000), Flavonoide, Triterpene und Steroide.

Salbei kann man als Tee zu sich nehmen, aber noch effektiver ist der frische Saft. Zudem gibt es Salbei als alkoholische Auszüge. Diese sind mit Vorsicht zu genießen und sollten maximal vier Wochen zu sich genommen werden (3 mal täglich 40 Tropfen). Bei Schwangerschaft sollte man ganz auf Salbei verzichten.

Der Tee gelingt mit zwei Gramm auf eine Tasse heißes Wasser, wenn man es drei Minuten ziehen lässt.

22. November 2020 in Gesundheit, Natur

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