DAX variiert auf geringem Niveau

Der DAX bleibt in der Spanne zwischen 200 Tage-Linie und 11.425 Punkte auf Wartestellung. Ende des Monats kommt der Brexit. 

Am Ende des Monats ist soweit, der Brexit kommt – vermutlich. Neue Verhandlungen sind abgeschlossen, mit Alternativen zum sogenannten Backstop. Doch es muss noch darüber abgestimmt werden. Inzwischen hat die britische Wirtschaft 1,1 Billionen Euro verloren und es ist jetzt allen klar, dass die Konservativen im Wahlkampf über den Brexit gelogen haben. Klar, sie lügen nicht nur da, überall auf der Welt sind die Konservativen schuld. Sie zerstören Europa und die Weltordnung – nicht vergessen, auch Lügen-Trump gehört der konservativen Partei an.

DAX Tageskurse Mitte Maerz 2019

DAX Tageskurse Mitte März 2019

Auch der türkische Präsident Erdogan war mal konservativ und er hat die Logik dieser Leute fortgesetzt und ist nun im Faschismus angekommen. Das ist der Weg, den viele Konservative nehmen, siehe “AfD”. Dass die Konservativen gut in Wirtschaft sind, ist damit auch klar als Lüge entlarvt. Es gibt staatliche Lebensmittelstände in der Türkei , weil die Preise in die Höhe schießen. Die Inflation liegt bei 20 Prozent und der Leitzins bei aberwitzigen 24 Prozent. Ich würde dort aber kein Geld investieren, so denken auch viele Menschen, die dort wohnen. Sie legen ihr Geld in anderen Währungen an, um es zu retten. Außerdem sollte man davon Abstand nehmen, dort Urlaub zu machen.

Charttechnisch: Der DAX bleibt über 11.425 Punkte und oben blockt die 200 Tage Linie (im Bild gelb) als Widerstand. Gestern lag der Schlussstand bei 11.544 Punkten. Auch die Impulse anderer Börsen zeigen einen Aufwärtsschub, so beispielsweise in den USA. Gestern schoss der Dow Jones auf über 25.500 Punkte und schloss bei 25.650 Punkten.

Eine Firma will ich besonders hervorgreifen: Tele Columbus oder neuerdings Pyur genannt. Der Internetanbieter ist seit dem Höchststand im Dezember 2018 im Wert um über die Hälfte gefallen. Illegalerweise hat man dort die Kunden vor einigen Jahren auf einen teureren Tarif umgestellt und musste diese dann entschädigen. Ich warte seit Monaten auf das Geld, das man frecherweise auch noch beantragen musste. Dabei musste man den Tarifnamen, die Erhöhung und so vieles wissen, was offenbar nur dazu diente, die Leute von ihrem Recht abzuhalten. Jetzt liegt der Wert bei 1,80 Euro pro Aktie. Ein schönes Beispiel dafür, warum man nach unten von Short redet, denn weit geht es nicht mehr runter.

12. März 2019 in Börse

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