Privatisierungen waren der falsche Weg

Der neoliberale Staat ist nicht erst jetzt am Ende, aber jetzt wird es durch die Pandemie deutlicher.

Viele Menschen sahen die Privatisierungen als nicht so schlimm an, schließlich bemerkte man kaum etwas. Das war schon immer denjenigen vorbehalten, deren Geldbeutel nicht so dick ist. Doch jetzt bemerken es alle, dass das ein Fehler war.

Ein Gesundheitssystem, das auf Profit ausgerichtet ist, ist pervers. Das ist an sich schon logisch, doch mit dem Coronavirus kommt diese Erkenntnis auch für sich. Das Gesundheitssystem wurde systematisch zurückgefahren, das Gehalt der Krankenhausbelegschaft war immer nur ein Faktor, des zu drücken galt.

Doch diese Menschen sind genau wie beispielsweise die Polizei, die Feuerwehr, die Supermarkt-Angestellten und die Kindergarten-Angestellten wichtiger, als der hoch bezahlte Sparkassen-Chef der Investmentbanker oder ein Chef von Daimler. Die Einkommen sollten daran gekoppelt werden, wie wichtig die Tätigkeit für die Gesellschaft ist.

Diese Pandemie des Coronavirus ist eine Chance unser Leben, unsere Gesellschaft zu ändern. Doch das wird sie nicht, wenn wir weiterhin die Konservativen regieren lassen. Auch wenn diese die Krise gut meistern und damit ein Mal etwas richtig machen, sind die Konservativen und ihre käufliche Politik der Grund für so viel Übel in der Welt und nicht zuletzt, für die Privatisierung – die allerdings bereits unter Gerhard Schröder (SPD) begann.

Zu viel Geld ist für die Energiewirtschaft, die Kohle und die Banken drauf gegangen. Zu viele Steuern sind über Jahre nicht eingefordert worden. Die Reichen dürfen sich jetzt aber nicht mehr davonschleichen. Solidarität markiert das Ende des Egoismus.

30. März 2020 in Allgemein

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