Seehofer und die staatszersetzende “AfD”

Die Nazis der “AfD” konnten einen Punktsieg gegen die Demokratie erlangen, obwohl: Das wird man wohl doch noch sagen dürfen.

Der rechtskonservative Innenminister Horst Seehofer (CSU) hatte Sprüche wie “Asyltourismus” geäußert und die Asylsuchenden in Lager gesteckt. Er hat den der EU und Deutschland feindlich gesinnten Wladimir Putin oder auch den faschistischen Kleindiktator aus Ungarn Viktor Orbán zum Parteitag der CSU eingeladen.

Doch das Fähnchen Seehofer merkte, dass seine faschistoiden Auswüchse nicht gut ankommen. Also gab es einen gespielten Kurswechsel. Plötzlich will man die Nazis von der “AfD” nicht mehr rechts überholen und er sprach in einem Interview davon, dass die “AfD” staatszersetzend sei. Das darf er als Politiker, aber nicht als Minister mit Staatsressourcen. Bei der Autoindustrie ist das natürlich etwas anderes 😉

Die Nazis klagten und bekamen recht und das zu Recht. Doch, um es im Stil der Nazis zu sagen: “Das wird man wohl doch noch sagen dürfen!” 😀 So würden die nämlich reagieren. Das darf man aber nicht und das ist auch verständlich. Doch da gibt es noch etwas, was mir aufstößt.

Der Begriff “staatszersetzend” hat selbst was Faschistoides. Es klingt wie die bekannte “Wehrkraftzersetzung”, ebenfalls ein Wort aus dem Fundus der Nazis. Der Horst ist und bleibt selbst rechts außen, das bemerkt man an einigen Wörtern. Obgleich das Zuhören eines senilen alten Mannes mit dem Rekord an “Ähhh”s sowieso sehr anstrengend ist.

Warum ist er noch mal nicht zurückgetreten?

10. Juni 2020 in Politik & Medien, Story-Kommentar

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