Bundesregierung gibt Klimaziele auf

Das erklärte Ziel des Pariser Abkommens ist gescheitert. Die Bundesregierung lässt wie erwartet die Klimaziele fallen.

Es war abzusehen und nun kam der Todesstoß. Der Bundesregierung, allem voran die Konservativen, ist das Klima offenbar völlig egal. Es ist ihnen so zuwider etwas zu tun, man müsste ja den lieb gewonnen Luxuswagen aufgeben oder der Bevölkerung Einschränkungen machen. Das will man nicht, schließlich ist das wichtigste Ziel der CDU immer schon gewesen: An der Macht zu bleiben, koste es, was es wolle.

Windkraftwerke

Dass man die 1,5 Grad Klimaerwärmung, die zigtausende Menschen das Leben kosten wird, weit überschreiten wird, ist ja klar gewesen. Das Klimapaket, das in seiner Lächerlichkeit nur von der Fähnchenhaftigkeit (vom Asyltourismus zum Bienenfreund) der CSU übertroffen wird, wird nun weiter in die Gleichgültigkeitsecke gestellt.

Angela Merkel, die ja offenbar innerlich bereits aufgehört hat und die nur noch die Industrie beglücken will, vermutlich um sich ein schönes Pöstchen abzugreifen, hat ihren Mann für’s Grobe – Peter Altmaier – vorgeschoben. Ein Mann, der eigentlich keine Ahnung hat, aber das sehr gut durchsetzt. Er hat nun die Windenergie völlig ruiniert. Tja, hätten die Firmen mal an die CDU gespendet und in Kohle oder Atomstrom gemacht, aber nein, es musste ja so ne Ökokacke wie Windenergie sein.

Was passiert, wenn man im Land der Konservativen Zukunftstechnologien angehen will, hat die Sonnenenergie-Industrie schon gemerkt. Damals sind Tausende Arbeitsplätze verloren gegangen, aber das ist ja nichts gegen ein paar umweltverseuchende Arbeitsplätze in der Kohleindustrie.

Der Windenergie wurde nun der Todesstoß versetzt, denn man darf die Teile nicht in der Nähe von Häusern aufstellen. Der Abstand zu Siedlungen ist groß, dass es de facto nicht möglich ist, weitere Windkraftanlagen aufzubauen. Technik soll ja helfen beim Klimawandel, aber doch nicht, wenn es funktionieren würde.

Dabei ist der sogenannte bürgerliche Widerstand gegen die Windenergie ganz offenbar von den Nazis angeführt. Sie haben das Thema für sich entdeckt und längst die Organisation übernommen. Außerdem hat natürlich die bisherige Energieindustrie ein Interesse, die alten Anlagen länger laufen zu lassen. Abgeschrieben sind sie schon und das Geld für den Ausstieg hat man auch schon von den Buddys bei der CDU erhalten.

Nach uns die Sintflut ist und bleibt das Motto der Konservativen, Hauptsache die können ihr Schäfchen ins Trockene bringen. Die nächste Generation wird richtig leiden, aber das ist den Konservativen egal. Vielleicht können sie ja tatsächlich nicht soweit schauen, es geht vor allem um das Geld.

Weil man keine Angst mehr davor machen kann – Argumente: Es gibt nur noch im Sommer und bei Wind Strom – muss jetzt halt der Ausbau mit formalen Dingen verhindert werden. Schließlich haben die Energiekonzerne immer gut gespendet, wie auch die Autoindustrie und das hilft, wenn man der demokratiefeindlichen Partei CDU spendet. Lobbyismus und Macht, gehen bei den Konservativen Hand in Hand. Das sind die Lehren aus der Koalition mit der Kirche.

13. November 2019 in Natur, Politik & Medien, Story-Kommentar

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